Google Wave

29.05.2009 | thoughts | 2 Kommentare

Vorhin erst im ICQ angeschrieben worden, gestern Nacht das Ende eines Newsflash im TV gesehen, indem ich nur noch das Wort “Google” mitbekommen habe, heute blogge ich darüber.

Mit Google Wave hat Google auf Entwicklerkonferenz I/O eine neue Form der Kommunikation vorgestellt, die nach eigener Aussage die Email sein könnte, wäre sie heute und nicht anfang der 1970er vorgestellt und entwickelt worden. Kurz gesagt: Google möchte das Internet als Kommunikationsorgan revolutionieren.

Google Wave ist zwar noch nicht online, könnte aber alles bis dato dagewesene ablösen, da Email, Instant Messaging, Browsen alles in diese Plattform integriert ist. Ein großer Schritt zum Erfolg bei Start des Projekts könnte die Tatsache sein, dass Google Entwicklern die Möglichkeit gibt, Add-Ons, Plug-Ins (wie auch immer) zu programmieren, die in das Framework eingearbeitet werden.

Im ca. 80 minütigen Vorstellungsvideo werden verschiedene Interessante funktionen (z.B. das in Echtzeit Editieren einer “Wave” durch mehrere Teilnehmen) vorgestellt.

Wenn man sich das Video wirklich komplett anschaut, wird man Vorzüge finden, die vor allem für Firmen oder Gruppen, die mit mehreren Leuten an Projekten arbeiten, von Vorteil sind, für den 0815 Internetnutzer auf den ersten Blick vielleicht abschreckend. Dennoch glaube ich, dass es schon möglich ist, damit viele Dinge, die man so nebenbei am Rechner erledigt, zu vereinfachen, sofern man sich darauf einlässt.

In Teilen erinnert mich die Vorstellung an ein Einführungsvideo für Apple’s iLife, wo ScreenSharing im iChat schon ein ähnlicher Schritt war.

Ausprobieren werde ich Google Wave definitiv sobald es verfügbar ist, ob es sich für mich allerdings etabliert, weiß ich nicht, da ich eigentlich ganz zufrieden damit bin, gewisse Dinge (z.B Emails) außerhalb des Instant Messengers und des Browsers zu haben.

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2 Kommentare

07/21/2011 17:06

Wahnsinn dass sowas wirklich passieren kann

08/10/2011 06:45

Da fragt man sich beim groben Uberfliegen ja schon, ob man selbst nicht irgendwie auf den Kopf gefallen war. Danke fur eure Einsichten

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