We Were Promised Jetpacks

29.10.2009 | music | Kein Kommentar

wewerepromisedjetpacks

Wie vermutlich jeder Musikinteressierte Mensch, entdeckt man immer mal wieder Bands für sich, die man dann (entschuldigt diesen Ausdruck) total abfeiert. Bei mir momentan so geschehen mit WE WERE PROMISED JETPACKS aus Glasgow. Neulich durch Zufall den Song “It’s thunder and it’s lightning” gehört, der ja ein ruhigerer, aber verdammt spannender Song ist.

Das ganze Album gefällt mir unheimlich gut und ist auf jeden Fall ein Kandidat meiner Top-Alben 2009. Nun mein Anspieltipp “Quiet Little Voices” bei YouTube:

Und zu allem Überfluss habe ich gestern noch festgestellt, dass diese WWPJ im Januar bei uns in Osnabrück zu Gast sind! Das freut keinen mehr als mich. Also: reinhören!

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Rotkäppchen 2010. Reinterpretation.

28.10.2009 | film | Kein Kommentar

In einem Tweet von Robin habe ich den Link zu einem genialen Video von Tomas Nilsson gesehen. Es handelt sich um eine Reinterpretation eines der wohl bekanntesten Märchen, die es gibt: Rotkäppchen. Das Video ist stark angelehnt an das Röyksopp-Video zu “Remind Me”.

Hier aber nun das eigentliche Reinterpretationsvideo:

Neben dem genialen Video finde ich die Musik auch echt cool!

UPDATE: Der Song stammt von Slagsmålsklubben und heißt “Sponsored By Destiny”. Die Slagsmålsklubben-Website finde ich im übrigen auch einen Blick wert. Hier geht’s lang!

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San Francisco. Menschenbilder

28.10.2009 | film | Kein Kommentar

Auf Feingut habe ich vorhin diesen Kurzfilm von Philip Bloom entdeckt, der Menschen in San Francisco filmt. Sehr langsam, aber beeindruckend wegen der Schärfe-/Unschärfe-Relationen. Wirklich was für die Augen!

(von Philip Bloom)

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Shirt-Design: Beat!Beat!Beat!

27.10.2009 | thoughts | 2 Kommentare

Erwähnt hab ich es neulich schon, dass ich das Shirt für die Beat!Beat!Beat!-Deutschlandtour entworfen habe. Nun ist der erste Teil der Tour bereits vorbei, aber vermutlich wird es das Shirt auch noch über die Myspace-Seite der Band zu kaufen geben.

Hier aber nun das Shirt-Layout (welches ich handgemalt und abfotografiert habe):

Stars EP Tourshirt: Beat!Beat!Beat!
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…und keiner schaut hin

27.10.2009 | thoughts | Kein Kommentar

Auf eine interessante Art der Werbung bin ich gerade drüben beim Stilpiraten gestoßen. Die Erfinder der Werbung setzen hier auf modernste Technik, um im Namen von Amnesty International auf häusliche Gewalt aufmerksam zu machen.

Richten sich Augen auf das Plakat, so sieht man ein offensichtlich glückliches paar. Wendet man seinen Blick ab, schlägt der Mann auf die Frau ein.

Einerseits finde ich die technische Komponente echt faszinierend, auf der anderen Seite aber auch die gesamte Idee dahinter, denn oftmals geschieht eben häusliche Gewalt dann, wenn keiner hinsieht.

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Gastartikel auf kwerfeldein.de

23.10.2009 | photography | 2 Kommentare

Tiger Lou

Heute morgen ist auf Kwerfeldein.de mein Gastartikel “Ein Festivalsommer in 50mm” erschienen. Im ersten Teil dieses Artikels (Teil 2 folgt am Sonntag) berichte und reflektiere ich über meine Erfahrungen als Fotograf im Festivalsommer 2009. Seid so nett und hinterlasst Martin einen netten Kommentar.

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Prelistening: Die neue Wolfmother: “Cosmic Egg”

21.10.2009 | music | Kein Kommentar
Wolfmother

Freitag erscheint die neue Wolfmother Scheibe namens “Cosmic Egg”. Nach dem Split der Band (Neubesetzung bis auf Sänger Andrew Stockdale) und einer langen ruhigen Zeit um Wolfmother gibt es nun ein Prelistening zum neuen Album.

Hier geht’s zum Stream!

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CD-Cover, die ich gerne fotografiert hätte

19.10.2009 | thoughts | 3 Kommentare

Hier werde ich euch meine Top der CD-Cover zeigen, bei denen ich gern der Fotograf gewesen wäre.

Buena Vista Social Club – Buena Vista Social Club

The Kills – Midnight Boom

The Clash – London Calling

Elefant – The Black Magic Show

Blackmail – Aerial View

Die Liste könnte noch bis ins unermessliche weitergeschrieben werden. Vielleicht wird sie es bei Gelegenheit auch noch.

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Manko Nova, Alter Schlachthof Lingen

Wenn eine Band von sich aus geringe Bühnenbeleuchtung als teil der Bühnenshow haben möchte, steht man als Fotograf erstmal vor einem möglichen Problem. Aufgabe wird es, das beste daraus zu machen und sich zu überlegen, wie man die Band (Achtung: Wortgefecht!) in das richtige Licht rückt:

Technisch gesehen sind das mit Sicherheit nicht die besten Fotos, die ich gemacht habe, aber ich denke der Wechsel zwischen ruhigeren Sounds und den dreckigeren Phasen des Auftritts spiegeln sie ganz gut wieder!

Kommentare sind übrigens gern gesehen, denn das ist ja mein täglich Brot!

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Vorstellung: CLOUD CONTROL (AUS)

09.10.2009 | music | 1 Kommentar

Heute steht das digital-only-Release der australischen IndiePop Newcomer CLOUD CONTROL an. Ich habe bereits vorab die Möglichkeit gehabt, reinzuhören und meinen Senf hier dazu abzugeben. Wenn man sich das Foto hier oben anschaut, sieht man besonders eines: vier ganz normale Menschen. Und genau das sind CLOUD CONTROL auch. 2005 haben sich die Vier zusammengetan und komplett der Musik verschrieben. In den idyllischen Blue Mountains nahe Sydney fanden sie Inspiration, um mit ihrer EP ganz besonderes Stück Popmusik zu erstellen.

Wenn man CLOUD CONTROL hört, wird einem vor allem eines auffallen: Musik kann einen zu einem Zeitreisenden machen. Schließt man beim hören der EP die Augen, so wird man sich irgendwo in den 60er Jahren wiederfinden, öffnet man sie wieder nach Ende des letzten Songs, befindet man sich aber wieder in 2009. Man könnte diese Tatsache natürlich mit irgendeinem “Retro-Revival”-Kommentar abtun und unzählige Beispiele anfügen. Genau das möchte ich hier nicht tun, denn CLOUD CONTROL sind eine der wenigen Bands, bei denen das Konzept aufgeht, denen ich das abkaufe.

CLOUD CONTROL machen sehr seichten, Indiepop mit einem beständigen Country-Touch. Neben einem sehr trashigen Schlagzeug besticht der Sound besonders durch die Synthie-Einsätze. Sänger Alister Wright verleiht dem ganzen mit seiner sehr charakterstischen Stimme eine ganz besondere Stimmung, die durch die Backgroundgesänge von Keyboarderin Heidi Lenffer noch viel weiter intensiviert wird.

Sie erzählen Geschichten aus dem Leben über das Leben. Mir besonders gut gefallen haben die Songs “Buffalo Country”, “Vintage Books” und “Death Cloud”, welcher in einer Live-Version auf der EP vertreten ist.

Ich denke die EP hat das Potential, es weit zu bringen! Wer auf Indie steht, kommt nicht daran vorbei reinzuhören! Es ist mit Sicherheit nicht das Werk, das ich vor dem Discobesuch in den Player schmeiße, aber es ist eines, welches einfach so zeitlos ist, dass man es immer mal wieder hören kann! Musik für jedermann, an die sich aber bestimmt nicht jeder traut!

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Der Fall Deisler. Oder wie das Monster Profifußball einen Menschen verschlingt

08.10.2009 | thoughts | Kein Kommentar

Vor einigen Tagen habe ich dieses Zeit-Interview mit Sebastian Deisler gelesen, der sich erstmals seit seiner Rücktrittspressekonferenz wieder  der Öffentlichkeit präsentierte. Eigentlich interessierte mich Deisler damals nicht. Klar, er hat durch seine Spielweise beeindruckt und ich vermute jeder damals zehn-jährige wäre gern wie er. Wäre ich zu der Zeit zehn Jahre alt gewesen, wäre Deisler vielleicht auch mein Idol gewesen.

Klar, ich habe damals mitbekommen, dass eines der größten Talente des deutschen Fußballs erstens gehypet wurde und zweitens ständig wegen diverser Verletzungen die Erwartungen nicht erfüllen konnte. Dass er dann auch im Kopfe daran zerbrochen ist, bekamm ich auch mit. Dennoch konnte ich den Rummel, der je um ihn gemacht wurde nicht nachvollziehen und er war daher für mich irgendwie uninteressant.

Vielleicht ist es genau deswegen, dass ich beim Lesen des Interviews ein paar mal schlucken musste. Die Geschichte eines kleinen Jungen, der in die große Welt ging, um Fußballprofi zu werden, klang anfangs sehr märchenhaft, als es aber dann an die wichtigen Jahre seiner Karriere ging (ab dem Wechsel zu Hertha BSC), spürte man, dass es mehr ist als nur eine Story über Fußball. Es ist die traurige Geschichte davon, wie aus einer Sportart ein Entertainmentzweig wird, der über Leichen geht.

Noch vor Kurzem habe ich mich mit einigen Leuten über die enormen Fußballergehälter und Transfersummen, Werbeverträge etc. unterhalten und diese Entwicklung im Profifußball scharf kritisiert. Das Beispiel Deisler hat sich uns zu dem Zeitpunkt allerdings nicht aufgedrängt.

Als ich dann gestern den im Interview angekündigten letzten öffentlichen Auftritt Sebastian Deislers bei Günther Jauch sah, merkte man recht schnell, dass die Worte aus dem Interview für wahr genommen werden können. Der Deisler, den wir gestern gesehen haben, war nicht der “Basti Fantasti”, den wir aus seiner großen Zeit kannten. Er war auch nicht der Sebastian Deisler, der vor rund drei Jahren seinen Rücktritt erklärte. Es war ein Sebastian Deisler, sichtlich erholt auf der einen, aber dennoch mächtig angeschlagen auf der anderen Seite war und diesen letzten Auftritt gefasst, aber auch gebrochen bestritt.

Das was Sebastian Deisler da im großen passiert ist, sollte den Managern, Trainern und allen Verantwortlichen als negatives Beispiel dienen. Ein Fußballtalent bleibt eben doch ein Mensch und kein Computer, der auf Tastendruck ausführt, was der Nutzer möchte. Und ebenso kann ein Mensch daran zerbrechen.

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