Google Wave: Erster Eindruck

27.11.2009 | thoughts | Kein Kommentar

googlewave

Vor einigen Wochen habe ich eine Google Wave Einladung erhalten. Danke nochmal an Christopher dafür!
Mein erster Eindruck war: “Ist ja ganz schön. Aber ohne Kontakte macht das wenig Sinn” Ich sollte Recht behalten. Abgesehen vom normalen Chatten und auschecken der Funktionen war erstmal nicht viel zu machen und das Ganze verlor schnell an Attraktivität.
Diese Woche bekam ich eine Wave in meine Inbox und durfte weitere Leute einladen. Unsere halbe Clique ist nun dabei und wir testen gerade das für uns wohl wichtigste Einsatzgebiet für Google Wave aus: Wochenendplanung.
Natürlich wird jetz der Ottonormal-Mensch sagen, dass man sowas auch alles im direkten Gespräch oder per Telefon viel einfacher erledigen könnte. Ich würde ihm sogar Recht geben!
ABER: für uns Technik- und Medienaffine Menschen ist diese Form der Kommunikation doch recht interessant.
Nachdem dann die anfänglichen Hürden des Zurechtfindens im System überwunden wurden, konnten wir dann doch feststellen, dass Google Wave, um eine Diskussion in einer Gruppe oder um für eine Gruppe eine Planung zu entwerfen, ganz geeignet ist und wenn genügend Leute dieses System nutzen, dass ganze auch Spaß macht.
Natürlich hakt es hier oder da noch an einigen Stellen (teilweise recht langsam, Bedienung noch nicht 100% optimal, Probleme beim hochladen der Profilbilder), aber im Grunde ist das Ganze eine coole Sache.

Da ich momentan meinen Blog ohnehin neu strukturiere, um eine gewisse Regelmäßigkeit im Posten von Beiträgen zu erhalten und auch einige interessante Projekte im Hinterkopf habe, bietet sich die Nutzung von Google Wave an.

Mein erster Eindruck ist also, dass ich es hier mit einer interessanten, modernen Kommunikationsplattform zu tun habe, die im weiteren Verlauf der Entwicklung (Gadgets) zwar mit Sicherheit nicht Instant Messenger wie ICQ komplett ablösen wird (die funktionieren ja auch nur dank der enormen Beteiligung (weil sie halt jeder nutzt)) und auch mit Sicherheit momentan noch keine Alternative für die Nutzung von Email darstellt, aber zumindest auf einem guten Weg ist, gerade im Rahmen von Projektarbeiten oder Kooperation über das Internet neue Maßstäbe zu setzen und Kommunikation zu fördern.

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