Blood Red Shoes & Pulled Apart By Horses

Am Montag war ich zu Gast im Gleis 22 in Münster und habe dort zwei sehr sehr geile Konzerte erleben dürfen.

Der Support PULLED APART BY HORSES war endlich mal ein Support, der es verstanden hat, was eben diese Position bedeutet: Stimmung machen für den Hauptact.

Genau dies hat die Band geschafft. Musikalisch zwar etwas härter als BLOOD RED SHOES konnten PULLED APART BY HORSES durch die klare Ausrichtung nach vorn und durch Publikumsbesuche des Sängers den restlos ausverkauften Club zum kochen bringen.

Sieger des Abends blieben dennoch BLOOD RED SHOES, die es nicht nur mit ihrem zweiten Album “Fire Like This” (man sagt ja immer Album 2 ist die größte Hürde), sondern auch dieser besonderen Art der Performance beeindrucken. Etwas kurz und etwas laut war das Konzert vielleicht, dafür haben die jungen Briten es hinbekommen, dass nahezu jeder Song abgefeiert wurde. Eine dreckige, laute Rockshow eben.

Ein paar (na gut, minimal mehr) Eindrücke:
Pulled Apart By Horses
Blood Red Shoes
Blood Red Shoes

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Feature #3: WhiteTapes

15.03.2010 | thoughts | 1 Kommentar

Heute möchte ich euch zum Feature #3 begrüßen!

Da die ersten beiden Features mit FuckYouVeryMuch und polaroidDIARYberlin eher fotografischer Natur waren, wird das heutige dritte Feature sich mit einem Projekt aus dem Bereich Musik(-journalismus) beschäftigen.

Am Wochenende habe ich ein kurzes Frage-Antwortspiel mit Ariane von WhiteTapes, eines meiner favorisierten Musik-Onlinemagazine, gespielt. Seht selbst:

Als erstes stellt euch doch mal kurz vor. Wer seid ihr? Was macht ihr beruflich?

Also, im Moment sind wir sechs Autoren und alle im Studium, und / oder medientechnisch in allen Richtungen tätig.

Wie ist die Idee entstanden WhiteTapes zu starten und wie lange gibt es die Seite nun schon?

Matthias und ich (Ariane) haben WhiteTapes im Juli 2008 gegründet, der Start erfolgte dann am 12. Juli. Die Idee kam wohl auf ähnliche Weise auf, wie bei den meisten anderen, die ihre Musikleidenschaft im Internet ausleben. Der praktische Teil am Musikmachen geht uns allen ein wenig ab, wir lieben sie aber alle trotzdem und wollen Musik, die wir toll finden mit anderen teilen. Das geht in deinem Freundeskreis, aber das Internet bietet da natürlich noch tollere Möglichkeiten.

Es gibt ja viele Musikblogs im Netz. Was glaubt ihr macht WhiteTapes besonders, dass es sich immer wieder lohnt, vorbeizuschauen?

Die Musik natürlich. Ein wichtiger Aspekt ist bei uns wohl, dass wir das mit Leidenschaft machen und wirklich Spaß dabei haben. Und so auch viel wert auf Ehrlichkeit legen, denn wenn du dich verstellen musst, um über irgendetwas zu schreiben, kannst du es eigentlich auch gleich sein lassen. Das gilt für uns für positive wie negative Aspekte gleichermaßen.

Zwischen den vielen CD-Besprechungen, Tour-Specials, etc. finden sich häufig Konzertankündigen für den Raum in und um Münster.  Steht ihr in regem Kontakt mit den Veranstaltern vor Ort?

Das AMP in Münster liegt uns sehr am Herzen und da haben wir mit dem Eavo, der sich dort um die Konzerte kümmert, eine Absprache, dass wir Ankündigungen schreiben, um ihn ein wenig zu unterstützen. Erwähnt werden natürlich die Touren, die wir mitpräsentieren und ansonsten alles, was vielleicht nicht bei allen auf dem Schirm ist, aber auf jeden Fall dennoch einen Besuch wert ist.

Hand aufs Herz! Was sind eure Top-Releases des Jahres bisher?

Da ich das hier gerade mit Matthias zusammen sitze, hier unsere Lieblinge in loser Reihe:

Frightened Rabbit – The Winter Of Mixed Drinks
Owen Pallett – Heartland
Get Well Soon – Vexations
Lightspeed Champion – Life Is Sweet! Nice To Meet You.
Field Music – Field Music (Measure)

Gut neun Monate liegen in 2010 noch vor uns. Welches Release erzeugt bei euch die größte Vorfreude?

Patrick Wolf – The Conqueror. Und wenn was dran ist, auch das neue Bright Eyes Album, das wurde nur leider bisher nicht bestätigt. Pete and The Pirates würde ich dann auch noch rein nehmen.

Ein letztes Mal eine Frage an euer Musikgespür: Wer geht dieses Jahr steil durch die Decke nach oben, von dem man es nicht erwartet hätte?

Wünschen würde ich es mir für Copy Haho und The Kays Lavelle. Und Owen Pallett hat ja jetzt glücklicherweise mit dem Release von “Heartland” die Berichterstattung bekommen, die er schon lange verdient.

Ich bedanke mich für das Interview! Euch alles Gute weiterhin mit WhiteTapes!

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Die ersten Sonnenstrahlen… (Flashback)

12.03.2010 | photography | 1 Kommentar

Rechts neben meinem Schreibtisch ist ein großes Fenster, dass mich den ganzen Tag auf den Wald neben unserem Haus blicken lässt. Wenn ich so an letztes Jahr denke, bin ich mir fast sicher, dass zu dieser Zeit der Wald anfing, sich in ein schönes “Grün” zu tauchen und somit die hellere und wärmere Jahreszeit einleutete. Dieses Jahr, so scheint es, lässt der Wald da auf sich warten.

Und da ich heute den gesamten Tag am Schreibtisch saß, die Sonne sich aber garnicht hat blicken lassen und es nun so langsam beginnt, draußen dunkler zu werden, schlich sich folgende Erninnerung an längst vergangene Zeiten in meinen Kopf:

“Der Wald wird durch starkes Sonnenlicht in ein leicht goldenes Licht getaucht. Alles sieht warm aus, es ist aber bitterkalt draußen. Ich freue mich, denn endlich beginnt der Frühling.”

Diese Erinnerung erinnert mich an letzte Woche, als es einen Tag exakt so war und ich die Hoffnung hatte, dass es nun endlich wärmer wird. Jedenfalls habe ich mir an jenem Tag meine Kamera geschnappt und war etwas draußen.

Ein Foto, dass dort entstand, möchte ich euch gern vorstellen:
Frühling

Für eine größere Ansicht, wie immer, anklicken und auf Flickr ansehen.

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MGMT: Neuer Song “Flash Delirium”

10.03.2010 | music | Kein Kommentar

Gerade eben bin ich im MGMT-YouTube-Channel auf ein heute gepostetes Video, welches auf den Namen “Flash Delirium” hört, gestoßen. Bei dem Song handelt es sich um einen Vorboten des am 09. April in Deutschland erscheinende zweite Album “Congratulations”, von dem ich gerade eben bei der Recherche für diesen beitrag erst erfahren habe.

Mich persönlich haut der Song bisher nicht in ein Flash Delirium, schließt aber doch ganz gut an die ruhigeren Stücke des ersten Albums an. Auf “Congratulations” kann man also definitiv gespannt sein.

Hier das Video, in dem lediglich die Lyrics des Songs durch das Bild rasen:

P.S. Auf der offiziellen Website WhoIsMGMT.com kann man ein paar seiner persönlichen Daten gegen den MP3-File zum YouTube-Video tauschen.

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Cookiesplash

03.03.2010 | photography | 2 Kommentare

(Fast) Ohne Worte.

Cookiesplash

Endlich habe auch ich mal einen Cookiesplash gemacht. Um das Bild in voller größe anzeigen zu lassen, einfach anklicken. Weitere Infos dazu gibt’s auf Flickr.

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Feature #2: polaroidDIARYberlin

02.03.2010 | thoughts | 2 Kommentare

Einige Zeit ist vergangen seit meinem letzten Feature (fuckyouverymuch.dk) und nun ist es endlich soweit: Feature #2.

Diesmal dabei: das Projekt polaroidDIARYberlin.

Die Seite wird von zwei Berlinern betrieben, die jeden Tag ein bis mehrere Fotos aus ihrem Alltag in Form eines Polaroids an ihre virtuelle Pinnwand pinnen. Die Idee hat mich als Polaroid-Fan natürlich direkt fasziniert, weswegen ich auch gleich eine Mail losgeschickt habe.

Ergebnis: dieses kleine aber feine Interview mit den netten Berlinern, die neben ihrer Vorliebe für Momentaufnahmen auch einen sehr guten Musikgeschmack haben!

Stellt euch vor. Was macht ihr so? Seid ihr gebürtige Berliner?

Zwei Freunde in der großen Stadt, gelangweilt von Statusupdates auf Facebook und tweeter-links, auf der Suche nach einem Kreativen-Workout. Wir kommen aus Berlin, bzw. wohnen hier schon viele Jahre und lieben diese Stadt.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, dieses Projekt zu starten?

Es fing so an:

Die dritte Generation des iPhone bringt die Möglichkeit mit, so einen Blog ohne großen Aufwand “on the go” zu betreiben – das hat am Anfang den Ausschlag gegeben.
Wir gehen nicht los, um Fotos zu machen (wann hat man schon mal die Zeit dafür und was kommt dabei raus?), sondern versuchen eher Details oder Momente unseres tatsächlichen Alltags einzufangen. Insofern ist es auch wirklich ein Diary – und es macht mitunter Spass zurückzublättern. Denn obwohl nicht alle Bilder eine Geschichte erzählen verbinden wir natürlich immer irgendwelche Erlebnisse damit, ob nun eine Ausstellung die einer besucht hat oder eine Pfütze, in die der andere getreten ist, es hat etwas mit uns zu tun.
Der Polaroid-Stil soll gerade das zwar auch zum Ausdruck bringen, dient uns aber vor Allem als einfache Klammer für ein einheitliches Layout, da wir gerne rumspielen und nicht unbedingt eine eigenständige Bildsprache haben oder suchen. Wenn dabei Fotos gelingen, die Dritte interessieren sind wir geschmeichelt und freuen uns ;)

polaroidDIARYberlin”. Was ist euer persönlicher Bezug zu Polaroidkameras?

Ich hab zwar irgendwo noch eine alte 636(?) rumfliegen, und zudem habe ich mir jetzt eine SX-70 gekauft, aber die Filme sind mir zu teuer um sie tagtäglich zu benutzen. Uns gefällt der Look der Bilder, darauf kommt es uns an.
Zudem kann man digital auch noch ganz andere Vorstellungen realisieren, wie man vielleicht auf dem einen oder anderen Foto erkennen kann.

Ihr nutzt ja verschiedenste Kameras zur Realisierung des Projektes. Welche nutzt ihr davon am liebsten und wieso?

Das iphone hat man immer dabei und aus der Situation heraus kommen manchmal sehr interessante Fotos zustande. Mit der NikonD70 bzw. D300 & Festbrennweite kann man die objektiv schöneren Fotos machen, aber man trägt sie halt nicht jeden Tag mit sich herum.
Und die Polaroid Kamera macht Spass und hat Ihren ganz eigenen Charme, ist aber einfach zu teuer um seinen Alltag damit zu dokumentieren.

Das Impossible Project versucht ja das Polaroidwerk in Enschede wiederzubeleben und bald wieder Polaroidfilme herzustellen. Würdet ihr auf echte Polaroids umsteigen, wenn ihr günstig an diese Filme herankämt? Was würde ansonsten dagegensprechen?

Polaroids sollten wieder bezahlbar werden. Es wär schön wenn man auch wieder die Wahl hätte etwas “analog” zu machen, ohne dass man dabei arm wird (oder die Fotos entwickeln lassen muss). Aber wir würden wohl nicht ganz auf polaroids umsteigen. Es kommt uns nicht auf Authenzität an, sondern auf das Motiv, auf das Endprodukt, die Erinnerung. Viele Leute muckieren sich darüber, dass wir die Fotos digital machen und dann so verändern dass sie aussehen wie ein Polaroid. Aber das is uns egal, denn es ist einfach nur unser Tagebuch und uns gefallen die Bilder ;)

Ich bedanke mich herzlichst für das Interview und den Musiktipp in eurer Mail. Viel Spaß (denn ich denke darum geht es euch hauptsächlich) und Erfolg mit euerm Projekt.

Das war Feature #2: polaroidDIARYberlin. Feature #3 ist auch bereits in der Mache.

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Foals: Neues Video am Start “Spanish Sahara”

01.03.2010 | music | Kein Kommentar

Gerade eben via Facebook auf das neue Foals-Video aufmerksam geworden. Foals verfolge ich nun schon seit längerem und sie haben sich mit ihrer ersten Platte “Antidotes” recht schnell einen Platz als eine meiner Lieblingsbands erspielt.

Lange war es ruhig um die Briten, neulich kam die Ankündigung eines neuen Albums und heute nun das erste neue Video.

Der neue Song hört auf den Namen “Spanish Sahara” und ist anfangs sehr ruhig, steigert sich aber in gewohnter Foals-Manier zu einem typischen Mathrockwerk, wie wir es von dieser Band kennen.

Aber nicht nur der Song ist sehr eingängig, sondern auch das Video ein echt wertvolles.

Zu sehen gibt es das Ganze auf www.foals.co.uk und als Bonus kann man seine Mailadresse gegen einen ganz gemütlichen Remix eben dieses Songs tauschen. Lohnenswert!

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In The Studio

01.03.2010 | photography | 2 Kommentare

Vor gut einem Jahr habe ich dieses Foto eines Bassisten geschossen. Leider hat es zwar den Weg von der Kamera auf die Festplatte aber bisher nicht auf meine Seite geschweige denn in meinen Aufmerksamkeitsbereich geschafft – bis heute morgen.

Das Foto ist zwar nicht hunderprozentig scharf , aber nun habe ich das Bild bearbeitet und werde es in zwei Versionen hochladen: Einmal in Farbe und einmal als Schwarzweißftoto.

Warum das Ganze?

In letzter Zeit stolpere ich häufig über Portfolios von Fotografen, die nur in S/W veröffentlichen. Oftmals bietet es sich an und man denkt sich, dass dieses Foto nur in S/W wirkt. Ich glaube jedoch, dass dem häufig nicht so ist. Wenn wir das Resultat in Farbe nicht kennen, fällt es uns leicht, das Schwarzweißfoto umwerfend und als die einzige gute Lösung zu sehen.

Kennen wir beide Resultate fällt das schon schwerer. Ich jedenfalls stehe meist mehr auf Farbe.

Hier die Fotos:

Recording The Bass
Recording The Bass S/W

Auch wenn ich das Schwarzweißfoto wegen der starken Kontraste mag, finde ich, verliert das Bild an Tiefe.

Wie seht ihr das?

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