Gute Neue Musik: The New Pornographers – Together

29.04.2010 | music | Kein Kommentar

Wieder mal auf meiner Lieblingsstreamseite ein guter, neuer Albumstream:

The New Pornographers: Together gibt es hier in voller Länge zu hören.

Die Band ist bis Anfang des Jahres völlig an mir vorbeigegangen bis ich irgendwann ihren Track “Your Hands” gehört habe. Seitdem lässt mich ihre gemütliche, sympathische Popmusik mich nicht mehr los. Sehr nett die neue Scheibe. Nicht zuletzt wegen der Paarung männlichen mit weiblichen Gesangs.

Also: Anhören, ein Bild machen, lieben lernen!

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Interpol: Neuer Song “Lights”

29.04.2010 | music | Kein Kommentar

Auf Stereogum.com gibt es einen neuen Song von Interpol zum freien Download. Der Deal: ihr startet das Widget und leiht Interpol eure Mailadresse. Es gibt Post und ihr bekommt den Link zum Download.

Schön endlich mal wieder was von Interpol zu hören, nachdem Julian Plenti ja zuletzt solo unterwegs war.

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Hamburg: Mein Favorit.

28.04.2010 | photography | 1 Kommentar

Man kann dies als so eine Art zweiter Teil zu meinem ersten Hamburg-Artikel heute sehen oder als das obligatorische P.S. unter eben so einem. Da dieses Foto jedoch mein Favorit ist, dachte ich mir, möchte ich das Foto mit einem eigenen Artikel würdigen.

Eigentlich mag ich ja eher ungern gestellte Fotos machen, in diesem Fall hat es mir aber sehr gut gefallen. Jegliche Hinweise über das etwas gruselige, was der alte Elbtunnel bietet habe ich zur Kenntnis genommen. Wenn man jedoch an einem Samstag Abend dort hingeht, ist es dort alles andere als menschenleer. Das Foto gefällt mir besonders wegen der Licht im Hintergrund und der enormen Tiefe, die das Foto durch den natürlichen Fluchtpunkt des Tunnels erhält. Mein persönlicher Favorit!

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Kleine Auswahl: Hamburg

28.04.2010 | photography | 2 Kommentare

Am vorletzten Wochenende war ich mit meiner Freundin in Hamburg. Neben unserer Kulturreise, welche Alster, Schanzenviertel (da war auch unser Hostel), Urban Outfitters, Reeperbahn, Fischmarkt, Hafen, Dom und Jim Block beinhaltete, hatte ich mich natürlich besonders auf’s Fotgrafieren gefreut.

Da ich aber momentan einfach keine Lust habe, Fotos auszuwählen und/oder zu bearbeiten, stelle ich euch nun vorerst nur die paar vor, die ich nebenbei schonmal geschminkt habe:

Dieses Foto entstand im Schanzenviertel und zeigt die Leere, die sich am Sonntagmorgen dort zeigte. Ab 16 Uhr war dort wieder High-Life und die ganzen Hipster entern die vielen Bars und Cafés.

Dieses tolle Motiv entdeckte ich auf dem St. Pauli Fischmarkt. Etwa zwei Stunden hat der nette Mann uns mit Seemannsmucke den Sonntagmorgen bei Fischbrötchen und Fritz-Kola versüßt. Er lächelte immer freundlich und bedankte sich auch nett für die kleinen Spenden von den Passanten. Da ich ihn mehrfach fotografiert hatte, war ich nicht ganz unspendabel. Und auch ich sollte ein nettes “Danke junger Mann” erhalten.

Man muss sich das Vorstellen: 25°C, beinahe Windstille und Wasser. Was will man mehr. Schade war, dass der Sandstrand aus Betonplatten bestand und anstelle der obligatorischen Muscheln im Sand Kunststoff und Papierverpackungen auf Beton weichen mussten. Beeindruckend ist vielleicht, dass der Mann wirklich mindestens eine Stunde beinahe regungslos dort saß und außer gelegentlich eine neue Kippe anzustecken sich komplett dem Ausblick auf das Wasser hingab.

Logisch. Für dieses Foto hätte ich nicht nach Hamburg fahren müssen. Dennoch konnte ich nicht anders und musste ein weiteres geparktes Fahrrad ablichten. Was ich daran interessant finde? Dieses Fahrrad ist ein kleines Detail im Detailjungle der Reeperbahn. Vielleicht kein wichtiges, aber eben eins, was mich gereizt hat.

Und so ist das dann. Nach gut einem Tag fotografieren musste nun ich auch mal als Motiv herhalten. Das Foto entstand im Sommersalon auf der Reeperbahn. Der Sommersalon ist ein kleiner, aber dafür echt charmanter Schuppen mit einem netten Kellner, der an dem Tag seinen ersten Arbeitstag hatte und dem besten, festen Milchschaum, den ich je auf einem Cappuccino hatte. Großes Lob für Geschmack und Einrichtung!

Vielleicht werden in den nächsten Tagen noch ein paar Fotos folgen, für heute jedenfalls war’s das erstmal. Die Fotos gibt es momentan leider nicht auf Flickr, da ich mein Uploadlimit erreicht habe und mir nun doch endlich mal einen Pro-Account zulegen muss. Es sei denn jemand schenkt mir einen?!

P.S. Ich versuche nun meine Frequenz wieder etwas zu erhöhen und eventuell gibt es bald auch wieder coole Features und eventuell auch ein neues Design.

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The Temper Trap: “Love Lost”

27.04.2010 | music | Kein Kommentar

Gestern Abend habe ich angefangen, einen etwas längeren Artikel über die Bedeutung von Musikvideos und die Chance, die gerade für jüngere Bands besteht, durch ein tolles Video Aufmerksamkeit zu erregen, zu schreiben. Da mir allerdings ein paar Informationen fehlten, um das Ganze von der Seite aus zu schreiben, wie ich es wollte, habe ich den Artikel heute aus den Drafts geworfen und werde anstelle dessen erstmal einfach ein neues Video vorstellen, dass mir persönlich sehr gut gefällt:
“Love Lost” von The Temper Trap

Mir gefällt dieser etwas alte Stil, der Coach, die kindliche Freiheit inklusive in die Pfützen springen und vor allem das Erbrechen am Ende. Und natürlich gefällt mir auch der Song! Denn ansonsten hätte ich das Video vermutlich nicht bis zum Ende geschaut.

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Eins.

26.04.2010 | thoughts | 1 Kommentar

Ich habe gerade eben entdeckt, dass mein Blog gestern seinen Geburstag hatte. Ich habe es total verpennt und sage nun: Happy Birthday STEREOKULTUR.COM zu deinem 1. Lebensjahr. Mögen noch viele weitere Folgen.
Anlass genug nun auch wieder aktiv zu werden.
Heute, vielleicht aber auch morgen wird es einen, wie ich finde spannenden Artikel geben, der noch nicht verfasst ist.
Nun ja. Rabenvater ich. Den Geburtstag seiner Internetseite vergessen…

P.S. Ja, liebes Blogsystem, irgendwann bekommst du den neuen Strampler, den ich dir versprochen habe.

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We Were Promised Jetpacks – The Last Place You’ll Look

13.04.2010 | music | Kein Kommentar

Vor gut 4 Wochen ist die neue EP der Schotten von WE WERE PROMISED JETPACKS bei mir im Postkasten gelandet. Heute ist Releasedatum für Deutschland.
Ich hatte nun genau einen Monat Zeit, um mir die 5 Songs der EP intensivst zu Gemüte zu führen und werde nun ein paar Zeilen darüber schreiben.

Wer WE WERE PROMISED JETPACKS kennt und auch ihr Debütalbum “These Four Walls” gehört hat, hätte bei der EP einen ähnlich leichtfüßigen Mix aus schnellen punkigen und melodischen Tanzbaren Indie-Hymnen erwartet. eben ganu das, was WE WERE PROMISED JETPACKS bis dato auszeichnete.
Wer jedoch auch die Gelegenheit hatte, die Band live zu sehen, der weiß, dass es auch bei den “Jetpacks” etwas rauher zugehen kann.
Die neue EP “The Last Place You’ll Look” bildet in meinen Augen einerseits eine Schnittmenge aus genau den beiden Erfahrungen, die ich mit der Band gemacht habe, zeigt sie aber gleichzeitig auch von einer komplett anderen Seite.

Der Opener der EP “A Far Cry” kommt erstmal relativ düster und langsam daher. Die Gitarre anfangs wirkt sehr atmosphärisch und der Gesang fast apatisch. Erst mit Einsetzen der Drums nach 1:34 Minuten entfaltet sich der Song komplett und nimmt etwas Fahrt auf. Negativ? Rein gar nicht! Zwar gemächlich, aber eben sehr energiegeladen spielt sich “A Far Cry” fast 5 Minuten lang durch die Stereoanlage.

Der zweite Song “Short Burts” dürfte vielen bereits bekannt sein, denn er war in einer anderen Version bereits auf dem Album enthalten – jedoch in einer völlig anderen Version. Wo auf der Album-Version brachiale Gitarrensalven abgefeuert werden, stehen auf der “Short Bursts (Alternate Version” der EP die Stimme und ein Glockenspiel im Raum. Die sonst krachenden Drums begleiten rhythmisch. Am Höhepunkt des Songs steigen plötzlich sogar Streicher ein und der Gesang klingt fast chorhaft.

So ähnlich verhält es sich mit der sehr gefühlvollen Ballade “This is my house, this is my home”, welche auf der EP auch in einer Alternate Version erscheint. Mit gefühlvollem Gesang und von einem Klavier und Streichern begleitet wirkt der Song entschieden reifer und erwachsener. Ein Grundrauschen im Hintergrund gibt dem Song die gewisse Tiefe.

Der dritte Song der EP “The Walls Are Wearing Thin” ist ebenso atmosphärisch, wie auch kurz. Eine seichte Gitarre und viele Störgeräusche. Nach knapp zwei Minuten ist das Zwischenspiel vorbei. Oder doch ein Intro für Song #4?

Diser nämlich startet mit eben dem Titel von Song #3 als Textzeile. Auch hier gemächliche Gitarren, vordergründlicher Gesang und nach einiger Zeit treibende Drumbeats, die den Song nach vorne bringen. Dieser Song treibt sich Sekunde für Sekunde weiter Richtung Höhepunkt, welcher bei 3:40 Minuten erreicht ist und den Song dann ruhig ausklingen lässt.

Mit ihrer neuen EP “THE LAST PLACE YOU’LL LOOK” wirken WE WERE PROMISED JETPACKS erwachsener. Die Musik ist ausgereift und auch der Einsatz klassicher Instrumente wie erwähnte Streicher tragen ihren Teil dazu bei. Ich vermute nicht jeder “Jetpacks”-Fan wird die EP mögen, da eben viel der Energie, welche die Band ausstrahlte, fehlt.
In meinen Augen jedoch nicht auf Kosten der Qualität.
“THE LAST PLACE YOU’LL LOOK” zeigt eine weitere Facette einer interessanten, aufstrebenden Band, was mir zeigt, dass wir auch in den folgenden Monaten und Jahren noch viel Spaß an WE WERE PROMISED JETPACKS haben können.

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