Hallo 2013!

23.01.2013 | thoughts | Kein Kommentar

Ja Moinsen!

Es ist ja fast schon etwas beschämend, aber 2013 fing bei mir blog-technisch genau so an, wie 2012 endete: sehr mau! Ich habe es weder geschafft diese allseits so beliebten Jahreslisten zu veröffentlichen, geschweige denn zu schreiben oder mir überhaupt nur Gedanken darüber zu machen, noch Weihnachtswünsche, gute Rutsche und frohe neue Jahre zu wünschen.

Das sei aber ab jetzt auch bereits Geschichte. Die freien Tage um Weihnachten habe ich genutzt, um das Archiv mal ein wenig auszumisten, um mich irgendwie in einer gewissen Sicherheit zu wiegen und weil zum Teil extern gehostete Inhalte (Fotos, Videos, Player) nicht mehr verfügbar waren. Viel mehr ging es in dieser Zeit aber darum, ein weiteres Mal das Konzept dieses Blogs zu überdenken, denn glücklich bin ich ja irgendwie damit schon länger nicht mehr. Als ich 2009 anfing hier zu bloggen, wollte ich im Grunde genau zwei Dinge häufig tun: eigene Fotos veröffentlichen und mich zu verschiedensten Themen ausführlich äußern. Ich weiß noch, dass ich seiner Zeit häufig bis zu 5 Stunden an einem Artikel saß, bevor ich ihn veröffentlicht habe. Der Status Quo sieht aber anders aus: ich binde Videos ein, schreibe ein bis zwei Sätze dazu und aus diesem persönlichen Blog ist Stück für Stück ein durchschnittliches Musikblog geworden, dass absolut lückenhaft ist und eben nur sporadisch befüllt wurde. So will ich das aber nun eben nicht mehr!

Zwar stelle ich nach wie vor nicht den Anspruch an der Quantität hier etwas zu ändern, aber eben doch an der Qualität – und da vor allem eben an der, die für mich subjektiv spürbar ist. Und dazu gehört für mich eben auch, dass ich wieder mehr selbst Verzapftes hier vorstelle oder eben die Dinge, denen ich mich widme, zumindest mehr mit einer persönlichen Note versehe. Sei es die Präsentation irgendeines Musikvideos einer Band oder eben irgendein Mixtape eines DJs: da gibt es doch meist mehr drüber zu schreiben, als eben nur den x-ten Link zur Website des Künstlers oder was auch immer.

Das hört sich jetzt alles nach sehr viel Neuem an, ist im Grunde aber wirklich nur zwei Schritte zurück zu der Art bloggen, wie ich sie 2009/2010 für mich gemocht habe und an der ich doch irgendwie festhalten möchte. Es geht nach wie vor in vielen Teilen darum, dass ich hier die Dinge sammle und präsentiere, die mir gefallen und die ich euch nicht vorenthalten will. Es wird nach wie vor viel um Musik, Fotografie und Videos gehen, das ganze nur eben wieder in einem persönlicheren Rahmen.

Vielleicht noch interessant dabei: das neue Layout ist eine überarbeitete Version aus dieser Zeit, die ohne JavaScript Geschnörkel auskommt, responsive ist und eben dieses Raster-Layout wieder aufgreift, da ich häufig das Feedback bekam, dass das stöbern zu jener Zeit viel Freude bereitete und die Leute, die in irgendeiner Weise den Feed abonnieren oder über Facebook und Twitter auf die Artikel kommen, eh direkt in der Artikelansicht landen.

 

Mal sehen, wie ich das Ganze dann umsetzen werde.

 

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