Hallo 2014!

05.02.2014 | thoughts | Kein Kommentar

 Appletree Garden 2013-1642

2014.

Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückschaue, wirft es mir einen Haufen Fragen bezüglich meines Blogs auf. Die wohl elementarsten davon sind wohl:

Wohin will ich damit? Wo platziere ich mich, wo genau nicht? Wo stehe ich hinter, wo wiederum nicht? Welche Blogs sind meine Vorbilder, welche davon negative?

Mein letzter Artikel hier stammte von Mitte September, doch auch bereits zuvor im Sommer war die Luft ein wenig raus. Jetzt haben wir Ende Januar (genau genommen inzwischen Anfang Februar). Ihr kennt das: der Monat, in dem wieder alles anders wird. Das neue Jahr, die Vorsätze. Oder eben auch nicht. Man weiß das ja nie so genau.

Die letzten Monate, kann man sagen, habe ich viel beobachtet. Geguckt, wer hier was so macht, wo hier was passiert und leider zum Teil auch, wer eben nicht mehr bloggt und warum. Ich habe auch einige Gespräche geführt, eines davon war für mich sehr aufschlussreich und mit Sicherheit auch einer der  Gründe, warum ich hier überhaupt wieder etwas schreibe.

Es hat mich im Nachhinein immer genervt, es tat mir leid und irgendwie hatte ich immer ein ungutes Gefühl, wenn hier wieder lange nichts passiert ist. Klar, nebenan geht es immer weiter. Permanent. Schlag auf Schlag mit hoher Frequenz. Das will man selber ja auch. Zumindest im ersten Moment. Page Impressions, Facebook Likes, Retweets, Blog-Charts. Das ganze Zeug, was einem diesen virtuellen Fame bringt, nach dem wir doch alle so ein bisschen geiern.

Doch wenn es irgendwie nur noch darum geht, schockt das Ganze doch nicht mehr. 

Eine Entwicklung, die das Bloggen für mich 2013 nahm: es ist stressig!

Stressig, weil es irgendwie aktuell vielen nur noch darum geht, der Schnellste zu sein und möglichst keinen Trend oder kein Trending Topic auszulassen. Kein Musikvideo, dass in meinem Feedreader nicht mindestens drei mal auftaucht, dafür immer weniger Beiträge, die irgendwie in meinem Dunstkreis einzigartig sind und somit auch für mich nochmal was völlig Neues, Spannendes bieten.

Soweit der Status Quo, an dem ich hier auch nichts ändern, aber für mich einiges Mitnehmen kann:

Diese Pausen hier, die sind okay. Zumindest dann, wenn es irgendwann mal weiter geht. Dieses irgendwann haben wir nun erreicht. Es geht weiter, jetzt bald irgendwann.

 

 

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