Mailbox: innovative Mail-App für iOS

24.01.2013 | thoughts | Kein Kommentar

Ich bin seit gut vier Jahren Apple-Nutzer und das sowohl im Desktop- als auch im  mobilen Bereich. Als ich mir seiner Zeit mein MacBook bestellte war ich total angetan vom Apple-eigenen Mailclient “Mail”. Vorher hatte ich mich irgendwie immer mal wieder mit Outlook oder auch Thunderbird herumgeschlagen, aber kein Programm wirkte so sortiert trotz eines hohen Funktionsumfangs wie Mail. Auch die folgenden Versionen, die mit den neueren Betriebssystemen ausgeliefert wurden, hatten sich in meinen Augen stetig verbessert. Trotzdem habe ich irgendwann den Spaß an diesem Client und somit auch den am Mails schreiben und lesen im Allgemeinen verloren. Abhilfe schaffte mir dann letztes Jahr dieser minimalistische, aber irgendwie schöne und leichte Mailclient Sparrow, den ich mir sowohl für Mac OS X als auch iOS zulegte und der auch bis heute (trotz fehlender neuer Versionen und Weiterentwicklung, da von Google aufgekauft) auf beiden Plattformen meine Mails organisiert.

Drei Probleme gibt es damit allerdings:

  1. Google warb die Entwickler für seinen eigenen Mailservice GMail ab, was mir zwar immer noch die Hoffnung gibt, dass es irgendwann einen Sparrow-ähnlichen GMail-Client geben wird, der mir gefällt, aber eben auch zur Folge hat, dass es keine größeren Updates für die Sparrow-Apps geben wird.
  2. Damit verbunden ist, dass eben ein Feature, welches besonders unter iOS fehlt, und auf der To-Do-Liste bei Sparrow stand, eben nicht erscheinen wird: Push-Notifications. Ich muss also manuell meine Mails abrufen, was zwar cool ist, wenn man nichts erwartet, aber in einem permanenten aktualisieren des Posteingangs endet, wenn man eben doch auf etwas wichtiges wartet. 
  3. Es gibt keine Version für das iPad, was gerade bei einem Retina iPad zur nahezu Unnutzbarkeit der App führt. Eine Katastrophe.

Die Mac OS X App, für welche ich seiner Zeit 9,99€ zahlte, tut ihren Dienst dennoch sehr gut und zuverlässig, auch wenn ich da doch sehr gespannt bin, ob ich sie noch weiter nutzen werde, wenn .Mail endlich erscheint. Mal sehen.

Was ich aber sicher sagen kann, ist dass ich auf mobiler Basis (zumindest auf dem iPhone) bald eine neue App testen werde, deren Ausrichtung ähnlich des “Get mail done.”-Slogans von Sparrow sich darauf zu konzentrieren scheint, das lesen, sortieren, managen von Mails zu jeder Zeit an jedem Ort verbessern zu wollen: Mailbox mit dem Slogan “Put Email In Its Place”. 

Schaut euch das Vorstellungsvideo selbst an:

Für meine Begriffe das wirklich fortschrittlichste Mailkonzept für iOS, welches ich bisher gesehen habe. Die Stärken liegen darin, eben weniger chronologisch und mehr nach Priorität Mails zu bearbeiten, das ganze schön lightweight wie es scheint und in adäquater Optik. Push-Notifications scheint es auch zu geben und eben die frohe Erwartung daran, Mails wieder gerne zu schicken und lesen. Denn wenn ich eines absolut nicht haben kann, ist es, Daten oder wichtige Dinge, die ich auf dem Schirm behalten will, via Facebook oder Twitter zu erledigen – dies kommt in meinem Umfeld leider zu häufig vor und ist für mich einfach nur anstrengend. Bleibt abzuwarten, wie das ganze Ding ankommt. Und wer weiß: hat das ganze Erfolg, wird es ja eventuell auch eine Desktop-App geben – die Hoffnung darauf besteht zumindest bei mir.

Wer jetzt auch Interesse daran bekommen hat, kann sich hier seine Mailbox reservieren. Ich habe dies bereits getan.

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Neues Lebenszeichen von We Were Promised Jetpacks

06.07.2011 | music | Kein Kommentar


Wenn ich mir eine Band aussuchen dürfte, die mich in den letzten beiden Jahren besonders beeindruckt hat und auch live stets überzeugend war, obwohl sie eigentlich nur ganz normale Rockmusik ohne große Schnörkel macht, dann wären das We Were Promised Jetpacks. Ihr Debütalbum These Four Walls gehört zu meinem meist gehörten Alben der letzten beiden Jahre. Mit Ihrer A Far Cry EP haben sie gezeigt, dass sie auch ruhiger können und irgendwann soll ja auch eine neue Platte erscheinen. Dieser kurze Clip mit Live-Bildern und einem Snippet eines neuen Songs ist da der erste Vorbote und enttäuscht definitiv nicht!
Ansehen:

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Appfehlung: Instagram

28.10.2010 | thoughts | Kein Kommentar

Heute gibt es mal etwas völlig neues hier. Ich stelle euch eine iPhone-App vor, die ich nun genau 11 Tagen einem Test unterzogen habe, welche mich aber bisher ziemlich überzeugt hat:

Instagram

Die App ist noch recht jung. Seit 06. Oktober kann man sie sich im AppStore gratis herunterladen. Instagram ist eine Fotografie-App, die es ermöglicht ein Foto aufzunehmen (oder auf die vorhandene iPhone-Fotothek) zuzugreifen und einen von 11 Effekten auf dieses Foto zu legen.

Die Auswahl an Effekten wirken alle etwas retromäßig, was ja auch logisch scheint, da die App ja eine digitale Version der Instantfotografie sein möchte.

Der Funktionsumfang ist damit aber nicht aufgehoben. Jedes Foto, welches man mit einem Effekt belegt, wird automatisch in die Instagram-eigene Community hochgeladen. Erst nach dem Upload erscheint das Foto dann auch in der bearbeiteten Version in eurer Fotothek.

Für die kostenlose Community muss man sich beim ersten Start der App registrieren. Das ist in meinen Augen einer der wenigen  Wehmutstropfen, der jedoch dadurch relativiert wird, dass niemand die eigenen Resultate sehen kann, sofern sie nicht freigegeben werden. Etwas unpraktischer hingegen finde ich, dass sobald man die Bilder exportiert die Auflösung auf 612×612 Pixel verringert wird.

Nun aber zum interessanten Teil: ein Bild, welches ich einmal mit jedem Effekt bearbeitet habe. “Earlybird” und “Nashville” sind für dieses Foto meine Favoriten.

Bisher habe ich den Großteil meiner Fotos durch die Hipstamatic-App geschossen, da sie einen großen Umfang an Filtern, Effekten, Linsen, Filmen, etc. bietet. Sie ist jedoch recht teuer (etwas über 5€, wenn man alle In-App-Käufe macht) und bis man das Foto sieht, dauert seine Zeit. Dadurch, dass Instagram auch Fotos aus der Fotothek bearbeiten kann, werde ich nun wohl wieder häufiger die iPhone-eigene Kameraapp nutzen, da sie einfach die schnellste und unkomplizierteste ist. Instagram kann ich (da es ja auch gratis ist) jedem empfehlen mal zu testen.

Nachtrag: gerade eben bei mir im Feedreader eingegangen: Martin hat auch heute iPhone-Apps getestet (ein paar mehr als ich, Instagram ist auch dabei)!

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