Appletree Garden Festival 2011

21.07.2011 | music | 1 Kommentar

Morgen ist es soweit. Wenn alles gut läuft, verlasse ich um 09.30 Uhr das Haus, lade mir den Twingo voll (schnell gemacht) und werde mit einer kleinen Crowd an Freunden ins beschauliche Diepholz aufbrechen, um das wohl schönste deutsche Festival zu besuchen: das APPLETREE GARDEN FESTIVAL 2011.
Gelegen in einem kleinen Waldstück am Diepholzer Ortsrand, umrandet von Bäumen (keine Apfelbäume!) und geschmückt mit einem Haufen Lichterketten ist es jedes Jahr wieder ein Fest für mich, dort fotografieren zu dürfen.
Und dieses Jahr wird es besonders spannend, denn erstmals in der Geschichte des Festivals sind alle Karten schon im Vorfeld restlos ausverkauft. Nichtsdestotrotz (so wurde mir versichert) wird die Gemütlichkeit darunter nicht leiden. Wenn ich ehrlich bin: ich glaube auch nicht, dass die Veranstalter dies wollen.
Denn eines ist klar: mit so viel Liebe zum Detail (sei es das Catering, die Festivalshirts, die Backstagebetreuung oder aber auch einfach nur das Line-Up) arbeiten nur ganz ganz wenige andere Festivals in Deutschland (sollte sich jetzt ein Festival gekränkt fühlen: melden! Ich werde das überprüfen ;-) ).

Apropos Line-Up: auch dieses Jahr erwartet uns wieder ein aufregender Wechsel aus gesetzten Größen und Geheimtipps. Die Headliner jedenfalls sind nominell schonmal viel versprechend: Metronomy, Junip und Johnossi sollten wohl jedem (nennen wir ihn mal Indie-Hörer) etwas sagen.
Aber auch die “B-Besetzung” des Festivals überzeugt: Beat!Beat!Beat!, Bombay Bicycle Club und Bodi Bill sind musikalisch top und durchaus bekannt.
Das Ganze gepaart mit tollen Geheimtipps wie Go Back To The Zoo, The Black Atlantic, Who Knew und den famosen When The Saints Go Machine und Songwriter-Liebling Tim Neuhaus versprechen mir ein fettes Festivalwochenende, bei dem vermutlich am Montag bereits die Vorfreude für 2012 beginnt.

Also: Wer eine Karte hat: melden! Wir trinken Bier zusammen! Wer keine Karte hat: nächstes Jahr viel eher kaufen!

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In Golden Tears: Urban Emotions (Teaser)

25.02.2011 | music | 1 Kommentar

Die Band In Golden Tears dürfte den meisten noch nicht bekannt sein. Das ist auch kein Wunder, denn unter diesem Namen existiert sie auch noch nicht lange. Nichtsdestotrotz ist dieses Blatt für mich nicht ganz unbeschrieben, denn einer ihrer Songs, Urban Emotions habe ich bereits vergangenes Jahr hier gepostet.
Nun gibt es aber nicht nur einen neuen Namen, sondern auch eine neue Aufnahme (in Kooperation mit Marius Lauber von Beat! Beat! Beat!) zu eben jenem Indie-Feuerwerk Urban Emotions. Damit nicht genug, ein Video ist auch unterwegs und zu all’ diesen Neuerungen gibt es hier einen netten Teaser.

Ansehen:

In Golden Tears sollte man im Auge behalten. Die bislang heißesten deutschen Indie-Newcomer des Jahres!

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Fotos: Westend Indoor 2010

Am Freitag war ich als Fotograf beim Visions Indoor-Event “Westend Indoor 2010″ im FZW (FreizeitZentrum West) in Dortmund. Neben der Spannung auch Indoor mal in einem größeren Club zu fotografieren war es vor allem das Lineup, welches mich in große Vorfreude versetzt hatte. Die Jungs vom Opener des Abends BEAT!BEAT!BEAT! kenne ich nun schon einige Jahre und habe ja auch die Gestaltung ihres Bandshirts im vergangenen Jahr übernommen. Das Wiedersehen mit den Jungs war aber nur eine aufregende Sache. Denn, was einen musikalisch sonst noch erwartete, war auf sehr hohem Niveau: INSTRUMENT aus München/Augsburg kannte ich vorher nicht, wussten aber mit ihrem atmosphärischen Sound mich zu überzeugen.

Die beiden musikalischen Highlights jedoch waren THE UNWINDING HOURS (ehemals AEROGRAMME) und SHOUT OUT LOUDS. Die Schotten von THE UNWINDING HOURS hatte ich erst ein paar Wochen zuvor kennengelernt, möchte ich aber jedem ans Herz legen! SHOUT OUT LOUDS sind nun seit fast fünf Jahren fest in der Indieszene verankert und das auch zurecht! Live immer wieder ein Erlebnis und vor allem für Leute, die sie nicht sonderlich gut kennen oftmals für den “Ah, den Song kenne ich, hätte ich ihnen aber niemals zugeordnet”-Effekt gut.

Alles in allem ein musikalisch mehr als erfolgreicher Abend. Lediglich die Überbrückung von etwa 3 Stunden am Dortmunder Hauptbahnhof bis mein Zug um halb 4 nach Osnabrück fuhr, war ein leichter persönlich Wehmutstropfen für mich.

Hier nun einige Fotos:

Beat! Beat! Beat!

Instrument

The Unwinding Hours

Shout Out Louds

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