Geburtstagsgewinnspiel No. 2: Beat! Beat! Beat!

03.05.2012 | thoughts | 18 Kommentare

Es geht heiter weiter – und zwar mit einer Band, mit der ich persönlich sehr viel verbinde: Beat! Beat! Beat! Schon vor der Gründung dieser Band kreuzten sich unsere Wege erstmals, als ich ein vorheriges Projekt der Musiker für mein Festival und ein Konzert buchte. Aus diesem Booking entstand eine Freundschaft und auch eine Zusammenarbeit. Um so mehr freut es mich, dass ich heute das Produkt dieser Zusammenarbeit in Form eines kleinen Packs verlosen darf:

eines der Bandshirts der Marke American Apparel, welches ich seiner Zeit für die Band entworfen habe und einen Jutebeutel mit Aufdruck.

Wie nehme ich teil?
  1. Werdet Fan von STEREOKULTUR auf Facebook.
  2. Kommentiert mit gültiger E-Mailadresse unter diesem Beitrag und nennt mir euren Lieblingssong der Band. (Es wäre intelligent, wenn ihr hier und bei Facebook den selben Namen angeben würdet, damit ich euch auch zuordnen kann :D )

 

Nur wer beide Bedingungen erfüllt, nimmt am Gewinnspiel teil!

Die Deadline ist Samstag, 05. Mai 2012, 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird dann am Sonntag von mir nach Zufallsprinzip ausgelost.

 

P.S. Eine interessante Variante der Personalisierung des Shirts findet ihr hier.

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Fotos: Westend Indoor 2010

Am Freitag war ich als Fotograf beim Visions Indoor-Event “Westend Indoor 2010″ im FZW (FreizeitZentrum West) in Dortmund. Neben der Spannung auch Indoor mal in einem größeren Club zu fotografieren war es vor allem das Lineup, welches mich in große Vorfreude versetzt hatte. Die Jungs vom Opener des Abends BEAT!BEAT!BEAT! kenne ich nun schon einige Jahre und habe ja auch die Gestaltung ihres Bandshirts im vergangenen Jahr übernommen. Das Wiedersehen mit den Jungs war aber nur eine aufregende Sache. Denn, was einen musikalisch sonst noch erwartete, war auf sehr hohem Niveau: INSTRUMENT aus München/Augsburg kannte ich vorher nicht, wussten aber mit ihrem atmosphärischen Sound mich zu überzeugen.

Die beiden musikalischen Highlights jedoch waren THE UNWINDING HOURS (ehemals AEROGRAMME) und SHOUT OUT LOUDS. Die Schotten von THE UNWINDING HOURS hatte ich erst ein paar Wochen zuvor kennengelernt, möchte ich aber jedem ans Herz legen! SHOUT OUT LOUDS sind nun seit fast fünf Jahren fest in der Indieszene verankert und das auch zurecht! Live immer wieder ein Erlebnis und vor allem für Leute, die sie nicht sonderlich gut kennen oftmals für den “Ah, den Song kenne ich, hätte ich ihnen aber niemals zugeordnet”-Effekt gut.

Alles in allem ein musikalisch mehr als erfolgreicher Abend. Lediglich die Überbrückung von etwa 3 Stunden am Dortmunder Hauptbahnhof bis mein Zug um halb 4 nach Osnabrück fuhr, war ein leichter persönlich Wehmutstropfen für mich.

Hier nun einige Fotos:

Beat! Beat! Beat!

Instrument

The Unwinding Hours

Shout Out Louds

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Neues Video: “We Are Waves” von Beat!Beat!Beat!

23.09.2010 | music | Kein Kommentar

Die vier netten Vorzeige Indiepopper von Beat!Beat!Beat! haben heute ihr Video zu “We Are Waves” veröffentlicht. Der Song ist nicht ganz neu, wird aber auch auf dem am 08. Oktober erscheinenden Debütalbum der Jungs, welches den Namen “Lightmares” trägt enthalten sein.

Das Video ist eine Mischung aus wir spritzen mit Farbe, werden nass, laufen dabei und verwirren den Zuschauer mit der Rewind-Taste. Eben so, wie ein Musikvideo heute sein kann! Mir gefällts und die sieben Stunden Videodreh bei nur 8°C haben sich gelohnt!

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Shirt-Design: Beat!Beat!Beat!

27.10.2009 | thoughts | 2 Kommentare

Erwähnt hab ich es neulich schon, dass ich das Shirt für die Beat!Beat!Beat!-Deutschlandtour entworfen habe. Nun ist der erste Teil der Tour bereits vorbei, aber vermutlich wird es das Shirt auch noch über die Myspace-Seite der Band zu kaufen geben.

Hier aber nun das Shirt-Layout (welches ich handgemalt und abfotografiert habe):

Stars EP Tourshirt: Beat!Beat!Beat!
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Gastartikel auf kwerfeldein.de

23.10.2009 | photography | 2 Kommentare

Tiger Lou

Heute morgen ist auf Kwerfeldein.de mein Gastartikel “Ein Festivalsommer in 50mm” erschienen. Im ersten Teil dieses Artikels (Teil 2 folgt am Sonntag) berichte und reflektiere ich über meine Erfahrungen als Fotograf im Festivalsommer 2009. Seid so nett und hinterlasst Martin einen netten Kommentar.

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Beat!Beat!Beat!-Tour (Shirt)

30.09.2009 | design | Kein Kommentar
Beat!Beat!Beat!EP

Schuster bleib’ bei deinen Leisten.

So heißt es doch immer. Ich sehe das anders. Wegen mir kann der Schuster auch ruhig die Leisten wechseln. Aus genau diesem Grund habe ich kürzlich etwas gemacht, was ich in der Form noch nie gemacht habe:

Ich wurde gefragt, ob ich das Shirt für die Beat!Beat!Beat!-Tour designen möchte. Und ich wollte! Ist mal was anderes als Fotos machen, hat aber dennoch Spaß gemacht. Auf der Tour könnt ihr die Dinger dann kaufen! Und das ganze ohne Werbung auch noch! Also kauft euch doch ein Shirt! Und wenns euch so richtig gefallen hat, erleichtert die Jungs auch noch um ‘ne CD oder so. Die “STARS EP” ist nämlich der Anlass der Tour. Hier nun die Tourdates:

UPDATE: Nein, das Design gibt es hier noch nicht zu sehen ;)

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Dockville 2009 – ein Abenteuerspielplatz

17.08.2009 | photography | 1 Kommentar

Am vergangenen Wochenende fand in Hamburg-Wilhelmsburg das dritte Dockville Festival von Freitag bis Sonntag statt. Für mich war es das erste Mal Dockville, da ich in den beiden Vorjahren entweder im Krankenhaus lag, oder doch enger in den Ferienjob eingebunden war, als ich es mir vorher erhofft hatte.

Dockville 2009

DockvilleNach einem intensiven Festivalsommer bildete das Dockville 2009 einen Höhepunkt der ganz besonderen Art. Es war nicht nur das Festival, dass nominell am besten besetzt war, sondern auch das, was auf der ganzen Linie am beeindruckendsten war. Was das Dockville-Team hier auf die Beine gestellt hat, ist genial. Das Dockville 2009 war zwar größer als erwartet mit immerhin 15.000 Besuchern allein am Samstag, hatte aber dennoch soviel Charme, dass es nicht mit der Lieblosigkeit der ganz großen Festivals gleichzusetzen ist. Das Gegenteil ist der Fall: hier haben sich Menschen Gedanken gemacht! Ich habe noch nie ein Festival gesehen, bei der die Geländegestaltung mit so viel Liebe zum Detail vorgenommen wurde – und dies nicht nur wegen der Künstlerprojekte! Es ist die gesamte Kulisse, die einem ins Auge sticht: Hafengebäude, wunderschöne Sonnenunter- und aufgänge und einfach so viele Kleinigkeiten, die Künstler in mühevoller Handarbeit aufgebaut hatten.

Rethe Speicher“Abenteuerspielplatz Dockville” – besser hätte ich es nicht ausdrücken können. Und was an Kunst aufgefahren wurde, war wirklich beachtlich! Das Highlight dürfte denke ich die Inszenierung der Künstlergruppe “Urban Screen” gewesen sein, die drei Nächte lang den Rethespeicher mit einer farbenfrohen Bildprojektion als Kunstobjekt haben da stehen lassen. Aber auch die anderen Kunstprojekte sind wirklich gelungen und vor Allem auch eine angenehme Beschäftigung gewesen, falls man mal nichts zu tun hatte. Hervor zu heben sind hier besonders das Horn (welches auch gleichzeitig noch als Bühne für DJ-Acts diente; eine Holzgebilde, dass allerlei Möglichkeiten bot, um mit einfachsten Mitteln (Holz und Metall) Musik oder zumindest Geräusche zu erzeugen) und das Projekt “Maske”, eine Holzhütte, in der ein Boxsack hing und Musik abgespielt wurde. Je stärker man auf den Sack einprügelte, desto friedlicher wurde die Ambientmusik. Die Idee, Musik mit weiteren Künsten zu verbinden, ist sicherlich nicht komplett neu erfunden, auf dem Dockville 2009 jedoch wirklich gut und innovativ umgesetzt worden. Der Kunstspielplatz ist eine wirkliche Bereicherung für das Dockville.

Der eigentliche Grund für die meisten der Besucher, zum Dockville zu fahren wird jedoch die Musik gewesen sein, was ja bei dem LineUp auch kein Wunder ist. Ich hoffe ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass ein Festival dieses Kalibers in der Lage ist, einer der Lichtblicke der Festivalkultur in Europa zu werden, wenn man weiterhin in dieser Liga spielt. Es ist nicht nur die Tatsache, dass mit MGMT eine der weltweit angesagtesten Bands der letzten zwei Jahre ein exklusives Deutschlandkonzert gespielt hat, oder Turbonegro einfach der Dauerbrenner in Sachen Rockmusik ist, sondern einfach auch die Mischung aus ebendiesen Größen und dem in der Szene angesagtesten, was es momentan in Deutschland und Europa gibt.

Blumentopf

BlumentopfAuch nach Jahren machen die Jungs auf der Bühne noch einen frischen Eindruck. Neue wie alte Songs sind in der Live-Performance immer noch ein Stück genialer, als sie es auf Platte schon sind. Wortgewandtheit und Wortwitz sind wohl die Quintessenz der Bayern, die sich merklich genau damit befassen, wo sie gerade auftreten. Nicht nur ihre Freestyle-Einlagen während des Gigs ließen dies spüren, sondern auch der immer wieder individuelle Touch, dem sie einigen Songs verpassen, indem Bezug Textzeilen passend auf das Dockville umgeformt werden. HipHop at its best!

Turbonegro

TurbonegroHier kann man sich dem Blumentopf-Urteil fast nur anschließen. Turbonegro schaffen es immer wieder aufs Neue mit ihren skurrilen Bühnenoutfits und ihren eingängigen Rocksongs das Publikum zu begeistern. Ich würde Lügen, wenn ich behaupten würde, ein riesiger Turbonegro-Fan zu sein, aber dennoch fasziniert mich diese Band live immer wieder aufs neue. Lauthals gröhlt das Publikum jeden Refrain mit und eine Gänsehaut entsteht (besonders, wenn man direkt vor den Fans im Fotograben steht), wie man es nur selten spürt. Sie sind zwar schon Dinosaurier, aber wie es auch die Urtiere taten, werden sie noch viele Jahre immer wieder begeistern können.

Mediengruppe Telekommander

Mediengruppe TelekommanderAuf nahezu jedem Festival entdecke ich eine Band für mich, die ich zwar vorher schon kannte, aber nicht den richtigen Draht zu ihr gefunden habe. Auf dem Dockville war dies die Mediengruppe. Ihre Elektro-Punk Interpretation wirkt einerseits zwar sehr rudimentär, hat aber eine unglaubliche Eingängigkeit. Treibende Drums und Bässe, schrille Gitarrensounds und ein Gemenge aus Software-Synths wechseln sich ab mit teils gerappt, teils gesungen oder einfach nur ins Mikro geschrienen Phrasen. Punk’s Not Dead! Er ist nur einfach elektronischer im Jahr 2009. Genau das schien auch dem Publikum zu gefallen, welches nämlich tierisch abging.

DJ Mad

DJ MadVielleicht ist Mad ein wenig der Pechvogel des Dockville 2009. Sein Slot am Samstag Mittag war mit Sicherheit nicht der günstigste, den man sich wünscht. Dementsprechend waren auch recht wenig Leute vor der Bühne, als er auf höchstinteressante Weise Songs, die man niemals miteinander verglichen hätte zu einem neuen Gesamtwerk zusammenmixte. Soul, Electro, Oldies, Popmusik. Kein Genre blieb außen vor und es ist doch immer wieder schön altbekannte Melodien und Rythmen wiederzuerkennen und als neue Interpretation eines so sympathischen Künstlers zu bestaunen. Wer also die Möglichkeit hat, DJ Mad in einem Club nocheinmal an den Plattentellern zu sehen, sollte diese auf jeden Fall wahrnehmen.

Beat!Beat!Beat!

Beat!Beat!Beat!Es ist mit Sicherheit nicht einfach für eine so junge Band vor so vielen Leuten auf die Bühne zu gehen und sein Set zu spielen. Ich war echt überrascht, wie viele Leute vor der Dorfbühne standen, um die Indie-Newcomer aus Viersen zu bestaunen. Ihre sehr gefühlsbetonten Songs gehen ins Ohr und der Ohrwurm sitzt bei mir immer noch tief im Gehörgang (“I was someone”). Das wohl beeindruckendste jedoch war, als plötzlich alle Zuschauer beim letzten Song “Fireworks” begannen, mitzusingen. Beat!Beat!Beat! haben ja dieses Jahr schon einige interessante Festivals gespielt und ich vermute ihr Vormarsch wird so schnell nicht aufhören. Ihre Zeit wird kommen – 2010.

The Whitest Boy Alive

The Whitest Boy AliveEins meiner beiden persönlichen Highlights. Mit einfacher Besetzung und auch recht simplem Spiel schaffen es die vier das Publikum zum kochen zu bringen. Und das obwohl ihre Songs ja eigentlich garkeine Partykracher sind. Sehr smooth kommen sie auf den Alben daher. Tanzbar, aber eben nicht die Ausrastesongs. Live sieht das wieder anders aus: es werden gerne mal drei Stück mit leichter Variation des Tempos ineinader gefadet, um das auf- und ab der Masse nicht zu unterbrechen. Und um die Masse dann entgültig für sich zu gewinnen ist natürlich ein Coversong nie verkehrt. Mit “Show Me Love” von Robin S. haben sich The Whitest Boy Alive zwar eine schwierige Aufgabe gestellt, es aber geschafft dem Song ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Ein von vorne bis hinten geniales Konzert. Highlight #1.

MGMT

MGMTIch vermute keine Band an diesem Wochenende wurde so negativ von den Besuchern diskutiert, wie MGMT. Und dies denke ich auch nicht zu Unrecht. Dem ein oder anderen Kritiker darf man vielleicht vorwerfen, dass er nur wenige Songs der Band kennt (eben diejenigen, die veröffentlicht wurden und den stärksten Electrotouch haben) und deswegen enttäuscht wurde, der großen Masse muss ich aber Recht geben. Nicht nur die Tatsache, dass sich das Ganze eher nach 70s Rock anhörte als nach Electro Pop, sondern eher, dass die Bandmitglieder das ganze auch noch sehr unenthusiastisch darboten trug zu diesem schlechten Eindruck bei. Es klingt live definitiv anders als auf Platte, aber es bleibt dennoch gute Musik. Vielleicht blieben MGMT hinter den Erwartungen, schlecht waren sie aber definitiv nicht!

Frittenbude

FrittenbudeDie Hallenbühne war genau der richtige Ort, um diese Band auftreten zu lassen. Kleine Bühne, überfüllte Halle. Geniale Stimmung, tropische Temperaturen. Wer stehen bleibt ist selbst schuld, Interaktion ist hier gefragt! Ihre deutschsprachigen Songs, die sich inhaltlich um das Leben und die Liebe und Pandabären drehen wandeln sich im Club zu absoluten Partyhits. Da bleibt einem gar nichts anderes übrig als mitzusingen und zu tanzen. Irgendwo zwischen HipHop, Electro und Punk sind Frittenbude zu Hause und genau da haben sie ihre Niesche gefunden. Das ist Kunst – mindestens seit Samstag.

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was an diesem Wochenende abgelaufen ist. Auch die Performances von Element of Crime oder Kettcar waren durchaus beeindruckend. Metronomy konnte ich leider nicht sehen, da sie zeitgleich mit Frittenbude gespielt haben und Wintersleep habe ich nur 3 Lieder mitbekommen, finde diese Band aber super sympathisch und live auch echt sehenswert. DJ Phono ist ein weiterer Garant für Disco-Stimmung und einen guten Rave gewesen, auch wenn die Luft echt drückend war.

Dockville – das Herz der deutschen Festivals

Ich blicke auf ein wirklich spannendes Wochenende zurück aus visueller, musikalischer und auch fotografischer Sicht. Das Dockville besticht einfach durch die vielen kleinen Details, die sich am Festivalwochenende zu einem pompösen Ganzen zusammenfügen. Besonders beeindruckend war die Geländeinszenierung durch die Künstler, aber auch die vielen anderen kleinen Dinge (Zusammenarbeit mit Hamburger Fashionlabel Vogelwerk und Verkauf der Hamburger Fritz-Kola) ergeben einfach ein ganz besonderes Flair, dass einfach für mich Hamburg widerspiegelt.

Auch von der Organisation wirkte das Ganze für mich sehr ordentlich (auch wenn Tetrapaks auf dem Festivalgelände zwecks Trinkwasserversorgung kein Beinbruch gewesen wären).

Das Dockville ist ein Stern am Festivalhimmel und zwar ein ganz heller. Ein Festival mit Herz, das Herz der Festivals in Deutschland.

Fotostream Dockville 2009

DockvilleBlumentopfBlumentopfBlumentopfBlumentopfTurbonegroTurbonegroMediengruppe TelekommanderPunkJongleurBrautjungfernSeifenbläserMaskeFahrradLightsDJ MadDJ MadBeat!Beat!Beat!Beat!Beat!Beat!WintersleepWintersleepWintersleepSeifenbläserinLego TattooPinapple AmpThe Whitest Boy AliveThe Whitest Boy AliveThe Whitest Boy AliveMGMTMGMTMGMTMGMTFrittenbudeFrittenbude

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Apple Tree Garden 2009 – Fotostrecke

02.08.2009 | photography | 3 Kommentare

This is not the end of Tiger Lou, this is the fucking beginning!

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Nachbericht folgt.

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Appletree Garden Festival 2009 – mit den schönsten und dicksten Äpfeln

20.07.2009 | music | Kein Kommentar

Appletree GardenAm 31.07. ist es wieder soweit: Diepholz wird heimgesucht von 1.500 – meist jungen – Indiefans. Und das nun bereits zum 9. Mal! Das ganze findet nicht etwa auf einer Rennstrecke irgendeiner Art statt, sondern stilecht in gemütlichem Grün “auf einer Waldlichtung irgendwo zwischen Osnabrück, Oldenburg und Bremen. Und auch 2009, so muss man zugeben, ist es den Veranstaltern erneut gelungen ein Indie-Festival auf die Beine zu stellen, dass auf der einen Seite sehr vielseitig und auf der anderen Seite auch modern ist. So finden sich zum Beispiel zwischen bereits eher älteren Hasen wie Tiger Lou (die in Diepholz übrigens ihr allerletztes Konzert spielen) oder auch ClickClickDecker frische neue Dinge wie zum Beispiel die Anfang-zwanziger Dúné aus Dänemark oder auch der eigene Indienachwuchs wie Beat!Beat!Beat! aus dem Raum Köln wieder.

Was aber den besonderen Charme dieses Festivals ausmacht, sind einfach die humanen Preise zu denen man hochinteressante Musik geboten bekommt. Wer im Vorverkauf zuschlägt, ist mit 16,50€ fürs Combi- oder mit 10€ fürs Tagesticket dabei.

Die oben erwähnten Bands sind natürlich nicht das Ende des Apfelbaums (5€ für die fette Phrasensau). Hier ein kleiner Ausblick auf meine Highlights:

Beat!Beat!Beat!

Gute deutsche Musik ist nicht abhängig von deutschen Texten. So schön die deutsche Sprache auch sein kann, gibt es doch Bands in Deutschland, die durch die Softness der Anglistik ihren ganz besonderen Charme entwickeln und deren Musik auch unter anderem wegen des Verzichts auf deutsche so unheimlich mitreißend und tanzbar sind. Eine dieser Bands ist Beat!Beat!Beat!. Ein haufen sympathischer Abiturienten, die schon quer durch Deutschland getourt sind und deren Musik zeitgemäßer ist, als teilweise die Vorbilder dieser. Indiemusik aus dem Bereich Foals und etwas Friendly Fires, um mal nur zwei Referenzen zu nennen. Ein absoluter Must-See.

Bonaparte

Kaum ein Album 2008 war bei mir in so starker Dauerrotation wie “Too Much”. Aber es gibt auch keinen Newcomer, der in meiner Clique stärker diskutiert wurde. Ein typischer Spalter eben: die einen stehen tierisch drauf, der Rest mag es garnicht hören. Das ist immer die Gefahr, wenn eine Band anders ist. “Anders” fängt in diesem Fall an bei den Texten: “Anti Anti” als Statement für sich. “Anders” geht aber auch weiter bei der Bühnenshow: eine Zirkuscrew auf der Bühne. Kostüme, tanzende Tiere. Für die Puristen unter den Musikfreunden sicherlich nicht der große Fang, für den großen Rest jedoch absolut lebendig und somit auch mit hohem Live-Amüsement. Ich gehöre definitiv zu denjenigen, die drauf stehen.

Dúné

Die Newcomer des Jahres 2008 in Dänemark. Irgendwo zwischen Rockmusik und Disco-/Electropop. Aber das Konzept geht auf! Ich denke jeder von uns wird unterbewusst “80 years” aus der Indiediskothek kennen und dazu getanzt haben. Stillhalten ist nämlich nicht möglich. Nun sind wir ein Jahr weiter und Dúné haben massig neue Songs im Gepäck, was den Auftritt noch um einiges spannender machen wird. Bleibt zu hoffen, dass der Dance-Faktor weiterhin bestehen bleibt und die Songs nicht an Druck verlieren.

The Black Box Revelation

Musik aus Belgien? Soulwax? Nein, nicht Soulwax. The Black Box Revelation. Indierock mit Blueseinschlag. Blues ist out? Blues ist nicht 2009? Bei The Black Box Revelation schon! Gute, handgemachte Rockmusik eben. Und die – so wage ich mal zu behaupten -  wird so schnell nicht von der Bildfläche verschwinden (trotz modernster Computertechnik).

Tiger Lou

Ich denke viel muss man zu Tiger Lou nicht mehr los werden. Der gute Rasmus Kellerman geht steil auf die 30 zu und Tiger Lou wird auf dem Appletree Garden das letzte mal live zu sehen sein. Seine Indie/Alternative Rocksongs leben von dieser besonderen Atmosphäre, die leicht düster aber dennoch nicht beängstigend sind. Ein riesiger Verlust für die gesamte Indieszene. Es freut mich bei diesem doch denkwürdigen Moment dabei zu sein.

Und nun der vollständigkeit halber noch der Rest des grandiosen Line-Ups:

Banana Roadkill, ClickClickDecker, Diego, Friska Viljor, Handsome Furs, Jack Beauregard, Kissogram, Ludwig Van, The Morbid Minds

für weitere Infos: www.appletreegarden.de

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Akkreditierung für AppleTreeGarden in Diepholz

09.07.2009 | thoughts | Kein Kommentar

Gerade eben eine positive Antwort auf meine Akkreditierungsanfrage für das AppleTreeGarden-Festival erhalten. Dementsprechend werde ich dann am 31.07./01.08. in Diepholz verweilen und versuchen möglichst viele Eindrücke vom AppleTreeGarden mitnehmen zu können.

Ein ausführlicher Vorbericht folgt noch heute.

Hier nun der Flyer:

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