Breton: Interference (Offizielles Musikvideo)

02.08.2012 | music | 1 Kommentar

Am vergangenen Wochenende eins meiner Highlights beim Appletree Garden bin ich vorhin auf das neueste Video der Band Breton aufmerksam geworden. Den Song kannte ich schon von der Platte, dass mal wieder wirklich mehr als gute Video nicht. Geht super rein das Ding! Bitte laut geben!

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Appletree Garden 2012: Schön war’s mal wieder!

Es gibt sie eben doch noch: diese gemütlichen Festivals, zu denen die Besucher wegen des Flairs und der Musik kommen.

Zum inzwischen vierten Mal war ich dieses Jahr als Fotograf auf dem Appletree Garden geladen. Jedes Jahr auf’s neue ist es wundervoll, wie man empfangen wird, wie nett die Menschen am Pressestand sind, wie freundlich die Thekenbedienungen und wie liebenswürdig einfach jeder, der irgendwie in das Festival involviert ist (Bands, Anwohner, Besucher und sogar die Securites inklusive).

Um es mal vor weg zu nehmen: Das Wochenende war mal wieder famos! Wir tanzten bei der Fahrraddisco auf dem Campingplatz, wir waren im Freibad schwimmen, wir aßen leckere Dinge und tranken guten Kaffee auf dem Festivalgelände, wir bekamen Sonnenbrand und nasse Füße und haben musikalisch einige Leckerbissen hören und sehen dürfen. Doch die Anekdoten gibt es später.

Meine musikalischen Highlights dieses Jahr:

BretonStreaming SatellitesVierkanttretlagerBalthazarApparat & Band und Crystal Fighters.

Enttäuschend hingegen:

Sizarr und Dillon. Bei beiden Bands sprang für mich der Funke nicht so richtig über. Dillon fand ich insgesamt einfach zu lahm, Sizarr fehlte live irgendwie einfach der Druck, den ich nach Boarding Time erwartet hätte. Würde ich mich aber gerne nochmal vom Gegenteil überzeugen!

 

Fotos

Meine Aufgabe auf dem Festival jedoch war das Fotografieren. Diese Aufgabe stand für mich dieses Jahr unter einem besonderen, aus der Not geborenen Motto: Minimalismus. Seit einiger Zeit fokussiert mein 30mm Sigma F/1.4 Objektiv derart zuverlässig am Fokuspunkt vorbei, dass es mit ihm eigentlich unmöglich ist bei Offenblende ein scharfes Fotos zu schießen. Da ich ja inzwischen durch das Filmen und analoge Fotografieren ohnehin viel ohne Autofokus arbeite, habe ich nun versucht, auch ein Konzert mal (nahezu) ohne Autofokus und lediglich durch den Sucher manuell zu begleiten. Und um ein größere Nachbearbeitung zu vermeiden, habe ich den Fotos lediglich die Farbe genommen und ein paar Kurvenkorrekturen vorgenommen. Qualitativ bin ich mit den Ergebnissen sehr zufrieden, von der Quantität her auch, da ich insgesamt nur etwa 400 mal den Auslöser betätigt habe. Spuren des analogen Fotografierens eben.

Und wer sich nun bis hier unten durch die Seite gescrollt hat, bekommt zur Belohnung noch die Vierkanttretlager/No-Future-Anekdote:

Zu späterer Stund’ des samstaglichen Abends liefen die Jungs von Vierkanttretlager an unserem Camp vorbei und wir tauschten lyrische Ergüsse zwischen französchem Bier und englischem Fisch aus. Als Dank für das von uns angebotene Bier und nach dem feierlichen abfausten wurde dann noch der Twingo mit einer netten “No Future”-Prägung auf der bereits von Tauwasser bedeckten Motorhaube signiert.

 

Das war das Appletree Garden Festival 2012. Bereits jetzt freue ich mich auf das nächste Jahr, vielleicht dann ja mit weniger Glitzer in euren widerlichen Fratzen!

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Breton: Edward The Confessor (Official Video)

19.04.2012 | music | 2 Kommentare

Breton ist ein Londoner Multimedia Artist Kollektiv, das auf der einen Seite total abgefahrene Mucke macht, auf der anderen Seite aber auch ein großes Talent für gute Musikvideos besitzt. Wer bisher noch nichts davon gehört hat, sollte sich die Zeit wirklich nehmen und mal reinziehen. Mir persönlich fällt es schwer, Breton musikalisch einzuordnen, was meistens bei mir aber ein gutes Zeichen ist, da mir das einfach zeigt, dass die Musik facettenreich ist und eben nicht das, was ich den ganzen Tag höre (und in Schubladen stecke).

Das Video zu Edward The Confessor ist besonders wegen seiner nüchternen Schwarzweißaufnahmen und der sehr detaillierten Slowmotions besonders sehenswert und wird aufgrund der schnellen Schnitte auch zu keinem Punkt langweilig.

Prädikat: sehr wertvoll!
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