Ende der Schonzeit (Film-Tipp)

05.02.2013 | film | Kein Kommentar

Ein Bauernhof im Schwarzwald im Jahre 1942. In der Nacht liest der verheiratete Bauer Fritz im Wald den Juden Albert im Unterholz auf und bietet ihm ein Nachtquartier in seiner Scheune an. Gegen den Willen seiner Frau Emma schlägt er vor, dass Albert fortan auf dem Hof Unterschlupf finden kann und im Gegenzug dem Ehepaar bei der täglichen Arbeit auf dem Hof hilft. Es entwickelt sich eine Freundschaft unter den beiden Männern, welche später durch Fritz’ Anliegen, dass Albert an seiner statt mit Emma ein Kind zeugt auf die Probe gestellt wird. Dass die zwar gut funktionierende, aber nicht sehr liebevolle Ehe unter dem “Nachwuchsproblem” leidet, ist auch im Dorf bereits Thema. Aus dem Zeugungsvorgang, um den Emma gar nicht erst gefragt wurde, entwickeln sich jedoch plötzlich tiefe Gefühle und Leidenschaft, Eifersucht und Willkür, welche das Trio an ihre Grenzen zwingt.

Was im Trailer noch nicht verraten wird: es gibt noch eine Rahmenhandlung, welche in den 70er Jahren spielt, in der sich der Junge Bruno (Max Mauff) auf Spurensuche seiner Herkunft begibt.

Ende der Schonzeit ist das Kinodebüt der Regisseurin Franziska Schlotterer und hatte schon auf mehreren Filmfesten Erfolg. In die Kinos kommt der Film am 14. Februar und in den Hauptrollen finden sich Brigitte Hobmeier (Tannöd; Nichts als Gespenster), Christian Friedel (Das weiße Band; Russendisko) und Hans-Jochen Wagner wieder. Ich bin mir ziemlich sicher, diesen Film werde ich mir im Kino anschauen.

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