Der sympathische, 21-jährige Australier Harley Streten, besser bekannt unter seinem Künstlermnamen Flume hat vorhin via Facebook sein neuestes Video zum Song Holdin On veröffentlicht. Das Video zeigt Ausschnitte seiner Sets während der Laneway Tour und passt absolut zur Stimmung des Songs. Dieser Typ hat Gold an den Fingern, ich sag’s euch!
Gestern bin ich bei Marc nochmal drüber gestolpert und erinnerte mich, dass es da dieses Album gab, welches ich Anfang des Jahres im Postfach hatte, mir als Favorit markierte, aber nie reingehört hatte. Gelockt wurde ich primär dadurch, dass der Künstler heißt wie mein Lieblingssong von Bon Iver:Flume. Das kuriose daran ist jetzt eigentlich, dass laut Pressemitteilung der Name auch von diesem Song kommt. Hinter Flume verbirgt sich der 21-jährige Australier Harley Streten, der in seiner Heimat bereits große Erfolge vorzuweisen hat. Doch auch hier zu Lande ist er kein vollkommen unbeschriebenes Blatt. Netzaffinen menschen dürfte der Name vor allem in den Popular-Listen von HypeMachine bereits häufiger über den Weg gelaufen sein.
Sein selbstbetiteltes Debütalbum erscheint am 22. Februar in UK über Transgressive Recordsund ich würde es jedem an’s Herz legen, der auch nur einen leichten Fable für beatlastige, elektronische Klänge hat und sich durch HipHop-Elemente nicht stören lässt. Von Anfang bis Ende hat jeder Song das gewisse Etwas und man kann es so furchtbar gut von vorn bis hinten durchhören, eine Qualität, die aktuell leider nicht jedes Album besitzt. Musikalische Vergleiche aus dem Pressekit: The XX, Four Tetund Totally Enormous Extinct Dinosaurs.
Unten noch das Video zu Sleepless (feat. Jezzabell Doran) . Und falls sich genau wie ich jemand fragt, woher man den Song kennen könnte? Schaut doch mal hier: Mirage.
Einen 10-minütigen Teaser für die Platte gibt es auch noch:
Dass die Schweden von Miike Snow am Freitag ihre neue Platte Happy To You veröffentlichen, ist kein Geheimnis mehr. Nun gibt es noch ein weiteres Masterpiece von Video zu betrachten: The Wave. Wer beim letzten Video zum Ohrwurm Paddling Outaufgepasst hat, wird feststellen, dass der Protagonist bei The Wave erneut auftaucht – und nicht nur einmal. Geniales Video, super Song, was will man mehr? Frohen Sonnenschein euch allen!
Hundreds habe ich im Sommer einmal live gesehen. Eigentlich hatte ich keine Erwartungen an die Band, da ich mit dem Namen so durchschnittliche Indie-Jungs verband. Als dann allerdings eine Frau auf der Bühne stand und der Beat los ging, war ich überrascht und glücklich zugleich: es sollte mir nämlich sehr gut gefallen. Der Song, bei dem der Funke übersprang war Wait For My Racoon, zu dem es nun ein Video gibt. Sollte man sich ansehen, ist nämlich sehr geil gemacht!
Der Berliner Produzent Robot Koch meldet sich mit The Other Side mit seinem dritten Studioalbum zurück. Mir persönlich sagte der Name Robot Koch vorher nichts, das Album hat mich aber direkt beim ersten Hördurchlauf vollkommen vom Schreibtisch an die Wand geblasen. Eine Mischmasch aus seichten elektronisch-sphärischen Songs und satten Beats im stetigen Wechsel zwischen satten Beats und beinahe-Balladen verspricht auf jeden Fall, dass die Platte so schnell nicht langweilig wird.
Robot Koch selber sagt, Nitesky sei der stärkste Song seiner Platte. Da stimme ich ihm einfach mal uneingeschränkt zu.
Hier das Album im Stream:
Zum Song Glassdrops gibt es sogar ein grandioses Video:
So, jetzt mal wieder die alljährliche Eigenwerbung für (m)ein Projekt, dass mir bisher immer sehr am Herzen lag: das StoneRock-Festival in meiner Heimatstadt Bad Bentheim.
Bad Bentheim? Diese kleine 15.000-Köpfe-Stadt nahe der niederländischen Grenze mit Bad, Burg, Bühne und so einer Art Casino.
Eine Dorfpunk-Metaljugend, der wir versuchen ein wenig guten Musikgeschmack beizubringen. Das Ganze ehrenamtlich (tolles Wort!).
Genervt von Punk-Invasionen und Metalbangs versuchen wir mal etwas Popmusik, Indie und ein paar elektronische Klänge in die Kleinstadt zu bringen.
Das ganze geschieht dieses Jahr bereits zum siebten Mal.
Die Protagonisten auf der Bühne?
Polarkreis 18, Ghost Of Tom Joad, Face Tomorrow, Mega!Mega! und In Golden Tears.
Polarkreis 18
2007 als der deutsche Elektropop Geheimtipp als Hype durch die Festivallandschaft gezogen und irgendwie von jedem geliebt. Songs wie „Dreamdancer“ oder „Look“ lassen mich noch heute an die faszinierenden Konzerte in kleinen Clubs erinnern.
2009 dann mit „Allein, allein!“ einen Nummer-1-Hit gelandet und seitdem von den Dorfpunks quer durch die Republik gehasst. Die Kritiker sagen anderes: Live noch immer eine Wucht und ich verspreche, dass jeder, der sie mal live erleben durfte fasziniert ist von der Band. Und das wird sich auch bei uns nicht ändern.
Ghost Of Tom Joad
Ghost Of Tom Joad ist eine der Bands, die sich nun schon einige Zeit durch die Konzertsäle und Festivals touren, sich den Arsch aufreißen und immer wieder durch neue Elemente in ihrer Musik neuerweise Spannung mit sich bringen. Soll man der Meinung vieler Konzertbesucher trauen, sind sie 2011 energischer denn je und versprechen bei uns kurz nach dem Sonnenuntergang vor einem beleuchteten Waldstück das Festival zu bereichern. Erlesener deutscher Indie-Rock möchte ich behaupten.
Face Tomorrow
Unsere Nachbarn aus den Niederlanden dürfen bei uns nicht fehlen. Vor allem dann nicht, wenn man ein so krachendes Debütalbum wie Face Tomorrow am Start hat, dass teilweise nicht weit von Incubus ist, aber auch an die guten, alten Dredg Zeiten erinnert. Ich freue mich drauf! Langweilig wird es bei diesen Kaasköppen nicht!
Mega! Mega!
Jetzt wird’s mal wirklich flott! Die Jungs von Mega! Mega! haben bei uns genau eine Aufgabe: bringt die Kids zum Tanzen! Sie lernen es sonst nie mehr! Ne, mal ohne Schmarn! Die Gitarren, die Beats und Basslines von Mega! Mega! sind nicht dazu da, um gemütlich auf dem Sofa zu sitzen und Musik zu hören! Diese Jungs bringen die Hüfte zum Kreisen! Sie sind doch selbst auch mal hippe Berliner-Indie-Kids gewesen und haben vermutlich bei Herpes gelernt!
In Golden Tears
Apropos Indie-Kids. Kleine Kinder sind sie zwar definitiv nicht mehr, viel zu reif aber dennoch jugendlich klingt ihre Musik. Irgendwo zwischen Indie-Popmusik und etwas atmosphärischeren Sphären bewegen sich In Golden Tears. Und hin und wieder wird es auch hier etwas schneller.
Das nächste Große Ding für 2012! Das verspreche ich euch!
Wo sich 20 Jugendliche den Arsch aufreißen, um der kleinen Stadt das zu geben, was ihr fehlt (ein Herz, eine Seele und eine Jugend), wird es immer spannend! Die gemütliche und sympathische Alternative zu 25.000+ Besucher Festivals.
Das Internet schreibt durchaus interessante Bandgeschichten. In diesem Fall die des Künstlerkollektivs Vienna, das nach Möglichkeit absolut anonym bleiben möchte. Erst Ende Mai ihr erstes Konzert gespielt, tauch dieser Name jetzt bereits überall auf. Und das nicht ohne Grund! Ruhige, leicht elektronische Musik, sanfter Gesang, ein wechsel aus Männer- und Frauengesang. Genau die Dinge, die für mich die Faszination an The XX seiner Zeit ausmachten. Dazu noch die stilsicheren Schwarzweiß-Videos. Mein Favorit: Blood. Sowohl Song als auch Video ganz großes Kino.
Mit The Bay veröffentlichen Metronomy nun das dritte Video aus ihrem aktuellen Album The English Riviera. Ein prolliges, steriles Sommervideo zu meinem Favoriten der Platte.
Kurze Rede, langer Sinn: Futuro von Karlmarx ist genau das Richtige für meinen morgen. Ein kurzer, melodischer Track, der gegen Ende doch recht deftig daher kommt. Das Video: super!
Geiler Song von Dynasty Electric: Golden Arrows. Ich könnte hier jetzt eine Reihe Einflüsse aufzählen, die ich in dem Song wieder finde, aber das hilft ja auch keinem weiter. Cooles Video auch noch dazu!
“ Jul & Mat haben das neue Video zu dem Song „She Wants“ der Indietronic-Band Metronomy gemacht. Die Single ist die Auskopplung für das anstehende Album „The English Riviera“. “
Hinzuzufügen habe ich dem lediglich, dass sowohl Song als auch Video extrem cool sind!
Popkultur ist tot, doch ist sie lebendiger denn je. Dieser Schauplatz stellt Facetten dieser Kultur dar, gefiltert und selektiert mit Liebe und den subjektiven Sinnen von Christian Bardenhorst.