Vor ein paar Tagen bin ich auf die alternative Videoplattform Reelhouse gestoßen, die (ich weiß gerade gar nicht mehr wo) damit warb, qualitativ hochwertige Videos bereit zu halten und in irgendeiner Weise innovativer zu sein als die üblichen Verdächtigen. Normalerweise ist man ja resistent bei derartiger Werbung, aber im Fall von Videoplattformen konnte ich einfach nicht anders und musste das Ding mal etwas genauer unter die Lupe nehmen. Was jetzt daran allerdings innovativ sein soll (abgesehen davon, dass es auch Paid-Content gibt, was ich im Grunde sogar gut finde), weiß ich nicht genau, die Videos, die ich dort allerdings zu sehen bekam, waren in der Regel schon von guter Qualität, was offenbar auch daher rührt, dass Filmemacher eben selbst die Videos da hochladen und es scheinbar wenige bis keine Rips von geschütztem Material gibt – bis jetzt. Für mich aber jetzt inzwischen täglich immer mal einen Besuch wert, denn zum Teil habe ich schon spannende Dinge dort gefunden.
Besonders gefesselt haben mich die neun bisher veröffentlichten Episoden der Reisedoku-Reihe A Skier’s Journey von Jordan Manley. Besonders die letzte Folge, in der es um Island geht hat mich mal wieder total umgehauen. Mehrere Skifahrer verbringen einige Zeit in einer alten Hütte am Meer in island und leben im Grunde wie die Menschen bis zu den 1940ern, als eben die Abwanderung aus jenem Gebiet, welches heute menschenleer ist, begann. Spannende Actionsequenzen vom Skifahren in den Isländischen bergen wechseln sich ab mit dem Interview eines Zeitzeugen aus damaliger Zeit und eben faszinierenden Landschaftsaufnahmen. 13 Minuten dauert diese Folge, alle weiteren findet ihr hier.
Lea Amiel und Nicolas Libersalle präsentieren mit Fragments of Iceland einen stimmungsvollen Kurzfilm, der eindrucksvoll die spannende Landschaft der Insel in einer wirklich stark fragmentierten Weise darstellt. Es ist immer wieder faszinierend, wie mich derartige Reisefilme direkt wieder ins träumen bringen und einfach ein starkers Gefühl von Fernweh verursachen – zumal im Fall von Island ja ohnehin ein extrem starkes Reiseinteresse besteht.
Wenn ich ehrlich sein soll, fühlt es sich an wie drölf gefühlte Ewigkeiten, dass Sigur Rós neues Material präsentierten. Klar, da war das Solo-Album Jonsís, was aber ja nun eben nicht Sigur Rós war.
Am 25. Mai erscheint nun die neue Platte Valtari und Ekki Múk ist der erste Vorbote zur Platte. Mit 07:45 Minuten nicht gerade kurz, aber eben mit der typischen Soundkulisse, die man von dieser Band erwartet. Ich bin gespannt auf die Platte und werde so lange noch einige Male den Song auf mich wirken lassen.
Den ganzen Monat über im Feedreader drüber gestolpert und heute morgen nochmal drauf gestoßen und diesmal dann doch angeschaut, habe ich nun ein wirklich toll gemachtes Musikvideo zu Little Talks von den Isländern von Of Monsters And Men hier zu zeigen. Fantasievoll, spannend und einfach absolut toll umgesetzt zu einem gemütlichen, aber tanzbaren folkigen Song.
Die Jungs vom Team Ninehaben für uns eine traumhaft schöne Reisedoku vom 15-tägigen Island-Trip mitgebracht. Stimmungsvolle Aufnahmen der Natur Islands mit einem ebenfalls so unheimlich passenden Soundtrack.
Einer der besten Live-Acts der letzten Jahre, FM Belfast, hat ein neues Video am Start. Vertigo ist einer der stärkeren Songs der aktuellen Platte, die in meinen Augen leider weit hinter dem Debüt der Isländer zurück bleibt.
Die wohl (so würde ich sagen) bekannteste isländische Band Sigur Rós hat auf Soundcloud eine frühe Demoversion eines Songs und zwei weitere Live-Mitschnitte hochgeladen. Wie zu erwarten war, gefällt’s mir sehr und sollte also niemandem vorenthalten bleiben.
Ein – wie ich finde – gutes Album, welches die Isländer FOR A MINOR REFLECTION dort veröffentlichen. “Höldum í átt að óreiðu” gibt es in voller Länge im Stream auf 3voor12. Wer Post-Rock mag, wird die Scheibe lieben. Ich habe sie direkt erstmal geordert. Der Link zum Stream? Hier!