Die ersten Sonnenstrahlen… (Flashback)

12.03.2010 | photography | 1 Kommentar

Rechts neben meinem Schreibtisch ist ein großes Fenster, dass mich den ganzen Tag auf den Wald neben unserem Haus blicken lässt. Wenn ich so an letztes Jahr denke, bin ich mir fast sicher, dass zu dieser Zeit der Wald anfing, sich in ein schönes “Grün” zu tauchen und somit die hellere und wärmere Jahreszeit einleutete. Dieses Jahr, so scheint es, lässt der Wald da auf sich warten.

Und da ich heute den gesamten Tag am Schreibtisch saß, die Sonne sich aber garnicht hat blicken lassen und es nun so langsam beginnt, draußen dunkler zu werden, schlich sich folgende Erninnerung an längst vergangene Zeiten in meinen Kopf:

“Der Wald wird durch starkes Sonnenlicht in ein leicht goldenes Licht getaucht. Alles sieht warm aus, es ist aber bitterkalt draußen. Ich freue mich, denn endlich beginnt der Frühling.”

Diese Erinnerung erinnert mich an letzte Woche, als es einen Tag exakt so war und ich die Hoffnung hatte, dass es nun endlich wärmer wird. Jedenfalls habe ich mir an jenem Tag meine Kamera geschnappt und war etwas draußen.

Ein Foto, dass dort entstand, möchte ich euch gern vorstellen:
Frühling

Für eine größere Ansicht, wie immer, anklicken und auf Flickr ansehen.

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Feature #2: polaroidDIARYberlin

02.03.2010 | thoughts | 2 Kommentare

Einige Zeit ist vergangen seit meinem letzten Feature (fuckyouverymuch.dk) und nun ist es endlich soweit: Feature #2.

Diesmal dabei: das Projekt polaroidDIARYberlin.

Die Seite wird von zwei Berlinern betrieben, die jeden Tag ein bis mehrere Fotos aus ihrem Alltag in Form eines Polaroids an ihre virtuelle Pinnwand pinnen. Die Idee hat mich als Polaroid-Fan natürlich direkt fasziniert, weswegen ich auch gleich eine Mail losgeschickt habe.

Ergebnis: dieses kleine aber feine Interview mit den netten Berlinern, die neben ihrer Vorliebe für Momentaufnahmen auch einen sehr guten Musikgeschmack haben!

Stellt euch vor. Was macht ihr so? Seid ihr gebürtige Berliner?

Zwei Freunde in der großen Stadt, gelangweilt von Statusupdates auf Facebook und tweeter-links, auf der Suche nach einem Kreativen-Workout. Wir kommen aus Berlin, bzw. wohnen hier schon viele Jahre und lieben diese Stadt.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, dieses Projekt zu starten?

Es fing so an:

Die dritte Generation des iPhone bringt die Möglichkeit mit, so einen Blog ohne großen Aufwand “on the go” zu betreiben – das hat am Anfang den Ausschlag gegeben.
Wir gehen nicht los, um Fotos zu machen (wann hat man schon mal die Zeit dafür und was kommt dabei raus?), sondern versuchen eher Details oder Momente unseres tatsächlichen Alltags einzufangen. Insofern ist es auch wirklich ein Diary – und es macht mitunter Spass zurückzublättern. Denn obwohl nicht alle Bilder eine Geschichte erzählen verbinden wir natürlich immer irgendwelche Erlebnisse damit, ob nun eine Ausstellung die einer besucht hat oder eine Pfütze, in die der andere getreten ist, es hat etwas mit uns zu tun.
Der Polaroid-Stil soll gerade das zwar auch zum Ausdruck bringen, dient uns aber vor Allem als einfache Klammer für ein einheitliches Layout, da wir gerne rumspielen und nicht unbedingt eine eigenständige Bildsprache haben oder suchen. Wenn dabei Fotos gelingen, die Dritte interessieren sind wir geschmeichelt und freuen uns ;)

polaroidDIARYberlin”. Was ist euer persönlicher Bezug zu Polaroidkameras?

Ich hab zwar irgendwo noch eine alte 636(?) rumfliegen, und zudem habe ich mir jetzt eine SX-70 gekauft, aber die Filme sind mir zu teuer um sie tagtäglich zu benutzen. Uns gefällt der Look der Bilder, darauf kommt es uns an.
Zudem kann man digital auch noch ganz andere Vorstellungen realisieren, wie man vielleicht auf dem einen oder anderen Foto erkennen kann.

Ihr nutzt ja verschiedenste Kameras zur Realisierung des Projektes. Welche nutzt ihr davon am liebsten und wieso?

Das iphone hat man immer dabei und aus der Situation heraus kommen manchmal sehr interessante Fotos zustande. Mit der NikonD70 bzw. D300 & Festbrennweite kann man die objektiv schöneren Fotos machen, aber man trägt sie halt nicht jeden Tag mit sich herum.
Und die Polaroid Kamera macht Spass und hat Ihren ganz eigenen Charme, ist aber einfach zu teuer um seinen Alltag damit zu dokumentieren.

Das Impossible Project versucht ja das Polaroidwerk in Enschede wiederzubeleben und bald wieder Polaroidfilme herzustellen. Würdet ihr auf echte Polaroids umsteigen, wenn ihr günstig an diese Filme herankämt? Was würde ansonsten dagegensprechen?

Polaroids sollten wieder bezahlbar werden. Es wär schön wenn man auch wieder die Wahl hätte etwas “analog” zu machen, ohne dass man dabei arm wird (oder die Fotos entwickeln lassen muss). Aber wir würden wohl nicht ganz auf polaroids umsteigen. Es kommt uns nicht auf Authenzität an, sondern auf das Motiv, auf das Endprodukt, die Erinnerung. Viele Leute muckieren sich darüber, dass wir die Fotos digital machen und dann so verändern dass sie aussehen wie ein Polaroid. Aber das is uns egal, denn es ist einfach nur unser Tagebuch und uns gefallen die Bilder ;)

Ich bedanke mich herzlichst für das Interview und den Musiktipp in eurer Mail. Viel Spaß (denn ich denke darum geht es euch hauptsächlich) und Erfolg mit euerm Projekt.

Das war Feature #2: polaroidDIARYberlin. Feature #3 ist auch bereits in der Mache.

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Blood Red Shoes: Dritter Song im Stream

12.01.2010 | music | Kein Kommentar


Blood Red Shoes haben heute offiziell über ihren Newsletter den Release ihres zweiten Albums “Fire Like This”, welches bei uns am 01. März erscheinen wird, bekannt gegeben.
Das allein ist aber kein Grund, extra einen Blogeintrag zu verfassen, denn das war ja bereits vorher bekannt. Ein wirklich guter Grund ist allerdings, dass die Band ab dieser Woche jede Woche bis zum Release einen neue Song in ihren Soundcloud-Stream stellen wird.
Neben den bereits bekannten Songs “Colours Fade” und “Light It Up”, der neuen Single des Duos, können wir seit heute den dritten Song “Keeping It Close” anhören.
Ich habe ein wenig das Gefühl, dass sich in mir eine unerahnte Euphorie breittritt, die ich zwar so gut es geht zu verdrängen versuche, um hier neutral schreiben zu können, aber ich merke, dass ich das in diesem Fall nicht wirklich kann, denn auch der “Keeping It Close” gefällt mir wieder ausgesprochen gut.
Ich stelle mal die vorsichtige Prognose auf, das Blood Red Shoes eine der Bands sein werden, denen das Jahr 2010 gehört.

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