Heute mit Clock Opera und ihrem grandios melancholischen Video zu Once And For All, welches aus der Hand Ben Strebels kommt, der ja unter anderem auch schon Videos für Phoenix oder Crystal Fighters drehen durfte.
13&Godwerden viele vermutlich nicht kennen, wenn ich allerdings erwähne, dass es ein Musikprojekt der US-HipHop-Truppe Themselvesund der deutschen Indieband The Notwistist, dürften einige Herzen höher schlagen. Wenn ich euch jetzt noch sage, dass der Song Armored Scarves mein absoluter Favorit der aktuellen Platte Own Your Ghost ist, könnt ihr dann noch anders, als das Video angucken, und auf gefällt mir zu klicken?
Vorhin um 14 Uhr hat Casper (einen Tag nachdem er die 1LIVE-Krone für’s beste Album des Jahres einheimsen konnte) sein neues Musikvideo zum Song Auf und davon veröffentlicht. Von den Aufnahmen her, dem Cast (Wolfshunde Huskies und Casper) ,seiner schauspielerischen Leistung und dem Gesamteindruck eines der besten Videos des Jahres würde ich sagen. Sollte man sich unbedingt reinziehen, wenn man auf Schnee und Berge steht – und auch sonst so. Verantwortlich für’d Video zeigt sich übrigens wieder Felix Urbauer, der auch bereits die anderen Musikvideos aus Casper‘s Erfolgsalbum XOXO gedreht hat.
Besser als Thang hätte ich es nicht formulieren können. Also zitiere ich ihn einfach:
Nicht ganz so mitten in die Fresse wie alte Stücke, aber die Hookline ist dennoch so derbe gut und sorgt bei meinem ganzen Körper für kollektives Wippen und Kribbeln. Hände hoch und das Wochenende feiern, denn The Bloody Beetroots sind zurück mit dem tollen “Church of Noise”, das durch Dennis Lxyzén gefeatured wird.
Kleiner Nachtrag noch für die, die es nicht wissen: Dennis Lxyzén ist der ehemalige Sänger der grandiosen Refused.
Einer der besten Live-Acts der letzten Jahre, FM Belfast, hat ein neues Video am Start. Vertigo ist einer der stärkeren Songs der aktuellen Platte, die in meinen Augen leider weit hinter dem Debüt der Isländer zurück bleibt.
Supergroups im musikalischen Sinne sind immer so eine Sache für sich. Entweder man steht total drauf oder man wünscht sich, die involvierten Musiker hätten sich da niemals eingemischt. Zweiteres trifft für mich bei Them Crooked Vultures zu, mit denen ich irgendwie gar nichts anfangen konnte/kann.
Im Falle von Mister Heavenly, bestehend aus Mitgliedern von unter Anderem Modest Mouse und The Shins ist meiner erster Eindruck (im Unterschied zu Alex) jedoch komplett anders. Der Song Bronx Sniper gefällt mir sehr gut und auch die anderen beiden Songs, die ich gehört habe, waren ganz cool! Und das Video zu Bronx Sniper ist ein chaotisches Meisterwerk!
Ansehen ist Pflicht!
Ich glaube, wenn mich heute jemand fragen würde, welches das beste Musikvideo sei, dass ich in letzter Zeit gesehen habe, würde die wahl ganz klar auf Modeselektor und Thom Yorke‘s Shipwreck fallen. Ein in einer völlig verlassenen Welt Batterien sammelndes Kind, welches in einer Art Käfiganlage wohnt, um sich dort vor Zombies und wilden Tieren zu schützen. Erinnert ein wenig an die 28[...]Later-Reihe, ist aber wirklich genial umgesetzt!
Hundreds habe ich im Sommer einmal live gesehen. Eigentlich hatte ich keine Erwartungen an die Band, da ich mit dem Namen so durchschnittliche Indie-Jungs verband. Als dann allerdings eine Frau auf der Bühne stand und der Beat los ging, war ich überrascht und glücklich zugleich: es sollte mir nämlich sehr gut gefallen.
Der Song, bei dem der Funke übersprang war Wait For My Racoon, zu dem es nun ein Video gibt. Sollte man sich ansehen, ist nämlich sehr geil gemacht!
The Kills haben wieder ein neues Video am Start! Diesmal zum Song Baby Says, einem der wohl einprägsamsten Songs des aktuellen Albums Blood Pressures, welcher mir eigentlich recht regelmäßig in irgendwelchen Klamottengeschäften aus dem Ketteninternen Radio entgegen schallt.
Trotzdem immer noch ein guter Song und ein Video, dass den Abend einer Drag-Queen mit wirklich coolen Nachtszenen erzählt.
Der Berliner Produzent Robot Koch meldet sich mit The Other Side mit seinem dritten Studioalbum zurück. Mir persönlich sagte der Name Robot Koch vorher nichts, das Album hat mich aber direkt beim ersten Hördurchlauf vollkommen vom Schreibtisch an die Wand geblasen.
Eine Mischmasch aus seichten elektronisch-sphärischen Songs und satten Beats im stetigen Wechsel zwischen satten Beats und beinahe-Balladen verspricht auf jeden Fall, dass die Platte so schnell nicht langweilig wird.
Robot Koch selber sagt, Nitesky sei der stärkste Song seiner Platte. Da stimme ich ihm einfach mal uneingeschränkt zu.
Hier das Album im Stream:
Zum Song Glassdrops gibt es sogar ein grandioses Video: