Me And My Drummer: You’re A Runner (Musikvideo)

25.01.2013 | music | Kein Kommentar

Jetzt auch mal ohne viele Worte: eine Band, die auf meinem Radar immer mal wieder auftauchte, aber nie mit Beachtung meinerseits beschenkt wurde: Me And My Drummer.

Gestern Abend war ich in Osnabrück im Haus der Jugend beim TV NOIR-Tourkonzert von Enno Bunger und eben Me And My Drummer. Zwar waren wir leider so spät dran (lange Geschichte; in Kurzform: Pizza bestellt, lange gewartet, vom Pizzamann am Telefon vertröstet und letzten Endes verarscht worden, nach 2 Stunden dann kalte, fiese Pizza gehabt, im falschen Parkhaus geparkt), dass wir pro Band gerade mal 3-4 Songs hören konnten, das sollte aber nichts daran ändern, dass mir dieser Song so unheimlich bekannt vor kam und ich irgendwie nicht still stehen konnte. Und auch die anderen Songs wussten zu überzeugen. Eine späte, aber gute Einsicht: diese Band hat sich meine Beachtung gestern erspielt.

Insgesamt übrigens ein wirklich klasse Format gestern: zwei Bands, die abwechselnd in mehreren Blöcken ihre Songs zum Besten gaben in teilweise gemischter Besetzung und untereinander viel kommunizierten und auch harmonierten. So etwas sollte es meiner Meinung nach öfter geben.

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North And About: Me, My Guitar & You (Official Video)

07.01.2012 | music | Kein Kommentar

Wir haben es wieder getan! Mit meinem kleinen Filmerei-Projekt FLMR. haben wir im Dezember ein Musikvideo für unsere Osnabrücker Freunde North And About gefilmt. Getroffen haben wir uns mit den Country-Folkern in der Mühle der Freundschaft, in der sie ihr kommendes Album Me, My Guitar & You aufgenommen haben. Zurück am Ort der Entstehung filmten wir dann die Performance des gleichnamigen Titelsongs.

Die Wahl viel auf ein kontrastreiches Schwarzweiß-Video, um dem klassischen Charme der Location gerecht zu werden.

Zieht’s euch rein:

(via: FLMR.)

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Casper Live (Fotos)

Gerade eben Casper live gesehen. Paar Fotos aus der Crowd gemacht. Gutes Auftritt! Fette Stimmung und so!

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We Were Promised Jetpacks. Glanz&Gloria, Osnabrueck.

28.01.2010 | music | 1 Kommentar

Gestern Abend waren We Were Promised Jetpacks aus Edinburgh, Schottland zu Gast im Glanz&Gloria in Osnabrück. Die Band habe ich im Herbst letzten Jahres kennengelernt und mich enorm gefreut, als dieser Gig im Dezember bekannt gegeben wurde. Das Album “These Four Walls” dürfte wohl eines der Alben sein, welches ich im letzten Quartal 09 am meisten gehört habe.

Photo by Matt Karp.

Mir gefiel die Stimme auf Anhieb und diese etwas raue Art, in der die Songs daher kommen. Auf dem Album finden wir sowohl einige fast schon balladenartige Stücke, aber auch die typischen Indie-Tanz-Songs. Es versprach also ein ganz cooler Abend zu werden.

Einstig etwas unsicher war ich mir im Vorfeld zweier Dinge:

Kommen überhaupt viele Leute? Ich hätte WWPJ bisher allenfalls als eine Art Geheimtipp eingeschätzt, die auftauchen, aber auch sehr schnell wieder verpuffen. Die zweite Sache bei der ich mir nicht sicher war, ist die Live-Umsetzung der Songs. Klar, das Album klingt irgendwie etwas rau in seiner Art, dennoch hätte ich mir aber vorstellen können, dass die Songs live etwas schleppend daher kommen.

Glücklicherweise hat sich aber nichts dessen bestätigt. Das Glanz&Gloria war voll, wie ich es schon länger nicht mehr bei einem Konzert dort gesehen habe und die Band ist in meinen Augen live noch ein Stück weit aufregender als auf Platte.

Wenn mann die vier auf der Bühne beobachtet sieht man sehr gut, wie eine Band auf der Bühne harmoniert und wie sich eben alles zu einem Ganzen zusammenfügt und jeder noch seinen Teil dazu beiträgt, dass es noch ein Stück krachender wird.

Am Anfang des Konzerts stand ich relativ weit hinten und wegen der geringen Deckenhöhe des Clubs konnte man recht wenig von der Musikern wahrnehmen. Als ich dann aber weiter nach vorne ging, war ich geflasht. Es sind eben die Kleinigkeiten gewesen, die dieses Konzert zu einer besonderen Erfahrung gemacht haben. Sei es der punktuelle Einsatz des Glockenspiels oder die Tatsache, dass die Band immer wieder mit recht erfreutem Blick Kontakt zum Publikum aufnahm oder einfach das ewige Gefrickel an Bass und Gitarrre, was dem Ganzen eine besondere Soundwand in den Hintergrund stellte.

Ich denke diese Band wird uns dieses Jahr noch öfter auf diversen Festivals beschallen und das ist gut so. Die Truppe kommt sympathisch daher, ihre Songs haben eine gewisse Dynamik, die live besonders zu tragen kommt und scheinen bereits jetzt eine relativ solide Fanbase in Deutschland aufgebaut zu haben.

We Were Promised Jetpacks. Irgendwo zwischen tanzbarem Indiepop, energischem Punkrock und live sogar mit leichten Ausflüchten in atmosphärische Postrock Gefilde ist eine meiner Liveempfehlungen für das Jahr 2010.

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“Daisy” tobt in Osnabrück (nicht so wirklich)

09.01.2010 | photography | 6 Kommentare

Trotz des ja so schlimmen Wettertiefs “Daisy” war ich heute draußen im Schneetreiben und habe ein paar Fotos in der Nähe meiner Wohnung gemacht. Eigentlich eine Sache, die ich bei nahezu jedem Wetter hätte machen können, aber heute mit dem Schnee schien es mir dann doch endlich mal angebracht. Hier ein paar Resultate:

Und bevor es hier nachher böse Worte hagelt: Ja, Siebe Warmoeskerken hat mich bei dem Fahrradfoto stark inspiriert.
Snowbike
Cafe
Reflections.
Samen Frese

Ein paar weitere Fotos gibt es noch auf meinem Flickr-Stream.

UPDATE: Ich bin ja gestern wie schon an dem Cafe-Foto zu sehen, gelegentlich an Schaufenstern hängengeblieben. Hier nun ein paar weitere Fotos, die dabei gestern entstanden sind:

Windows.
Windows.
Windows.

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We Were Promised Jetpacks

29.10.2009 | music | Kein Kommentar

wewerepromisedjetpacks

Wie vermutlich jeder Musikinteressierte Mensch, entdeckt man immer mal wieder Bands für sich, die man dann (entschuldigt diesen Ausdruck) total abfeiert. Bei mir momentan so geschehen mit WE WERE PROMISED JETPACKS aus Glasgow. Neulich durch Zufall den Song “It’s thunder and it’s lightning” gehört, der ja ein ruhigerer, aber verdammt spannender Song ist.

Das ganze Album gefällt mir unheimlich gut und ist auf jeden Fall ein Kandidat meiner Top-Alben 2009. Nun mein Anspieltipp “Quiet Little Voices” bei YouTube:

Und zu allem Überfluss habe ich gestern noch festgestellt, dass diese WWPJ im Januar bei uns in Osnabrück zu Gast sind! Das freut keinen mehr als mich. Also: reinhören!

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Um eine Erkenntnis reicher in Osnabrück

Vorhin war ich nach der Uni kurz mit der Kamera unterwegs, um so ein paar Ecken abzugrasen, an denen ich interessante Dinge gesehen habe im letzten halben Jahr, welche ich nun endlich auch mal festhalten wollte. Problem an der Sache: diese Dinge bekommt ihr heute nicht zu sehen. Denn diese Dinge sind zwar Orte (also statisch), sehen aber nur unter gewissen Umständen cool aus (Menschen, dynamisch).

Genau diese Orte sind nämlich heute allesamt anders gewesen, als sonst. Leere, Baugerüste, usw. haben mir heute einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es ist zwar nicht so, dass ich diese Dinge heute nicht auch fotografiert hätte, aber zufrieden stellen sie mich nicht.

Lehre daraus: Niemals los gehen, um etwas bestimmtes zu fotografieren. Es geht tierisch in die Hose.

Klingt zwar komisch, aber vielleicht sollte ich diese Lehre direkt revidieren. Weil wenn man sich mit der Kamera in der Hand zu Fuß bewegt, wird man bei wachem Auge doch auf einiges aufmerksam, was dann doch etwas hergibt.

Hier also meine Ausbeute der letzten Stunde:

Dog & Man On BicycleDog & Man On BicycleHauseingangThe View From The Evening

UPDATE: Habe noch etwas am PC gesessen und das Ganze hier noch etwas erweitert. Zum Schluss noch eine kleiner Eindruck dessen, was sich direkt vor meinem Schreibtisch-Fenster abspielt.

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Fotos Kleine Freiheit Osnabrück

Am Freitag bin ich auf dem Weg zum Bahnhof nochmal kurz an der Indiediskothek “Kleine Freiheit” vorbei gelaufen und nochmal ein paar Fotos geschossen:

Kleine FreiheitPartybus
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