Mein neues Fotojournal: THIS IS WHAT I SHOT

13.06.2012 | thoughts | 3 Kommentare

Das Wichtigste vorweg: THIS IS WHAT I SHOT ist meine neue Website, auf der ich meine Fotos und Videos präsentiere. Die Idee ist, ähnlich regelmäßig, wie ich Fotos schieße, diese auch zu präsentieren. Im Grunde also eine Art Journal meiner Arbeiten in chronologischer Reihenfolge.

Der Hintergrund

Vor einigen Monaten begann ich, Ideen zu entwickeln, wie ich meine Fotos und Videos gesammelt präsentieren kann. Seitdem ich 2008 zu fotografieren begann, hatte ich immer mal wieder irgendwelche halbwegs vernachlässigten Portfolio-Seiten neben stereokultur.

Die Problem mit diesen Seiten waren für mich immer die Folgenden: wollte ich wirklich eine Portfolio-Site, auf der ich nur die wirklich besten Fotos präsentiere, führte das meist dazu, dass ich unheimlich unregelmäßig große Mengen an Fotos dort veröffentlichte, die dann irgendwie brach lagen.

Die Alternative war für mich eine gewisse Zeit lang, eine Unterseite hier im Blog mit namen “Fotografie” zu erstellen, die einfach meine Fotos aus dem Flickr-Stream auslas, erfüllte auch erstmal seinen Zweck, doch mit der Zeit fand ich die Lösung einfach zu unfexibel. Ich hatte zwar ein schön formatiertes Raster mit Vorschaubildern, in Vollauflösung gab es die Bilder jedoch lediglich auf Flickr, was mich auf Dauer dann doch irgendwie störte, weil es auch immer 3-4 Klicks dauerte, bis man das Foto so sehen konnte, wie man wollte.

Die bis dato beste Lösung war dann doch die Fotos einfach in Form von Blogbeiträgen hier zu veröffentlichen. So wurden via RSS, Facebook und Twitter Leute, die es interessierte, immerhin darauf aufmerksam und die Fotos waren auch direkt ansehbar. In der Praxis fü

hrte dies aber dazu, dass ich einfach weniger Fotos hier veröffentlicht habe, weil ich bei jedem Foto mit der Frage konfrontiert war, ob es notwendig ist, das jetzt als einzelnen Beitrag zu veröffentlichen oder ob ich einfach demnächst mal einen Sammelpost veröffentliche. Hinzu kam noch, dass die Bloglayouts nicht immer so aussahen, dass ich die Fotos optimal präsentiert sah. Eine Sidebar zum Beispiel finde ich in dem Zusammenhang eher als störend, 500px bis 700px maximaler Breite leider nicht groß genug und mit Lightboxen habe ich noch nie gern gearbeitet.

De Facto habe ich in den letzten knapp zwei Jahren einfach erheblich weniger Fotos veröffentlicht, als ich eigentlich hätte tun wollen (von Instagram mal abgesehen, aber das geschieht ja auch meist eher so nebenbei) und wenn ich mal für Festivalanfragen oder ähnlichem eine Portfolio-Seite benötigte, auf der meine Fotos übersichtlich zu sehen waren, stand ich nun da und konnte lediglich einzelne Artikel per Mail weiterempfehlen, was mir ehrlich gesagt nicht sonderlich gut gefiel.

Die neue Lösung

Gestern habe ich dann die neue Lösung fertiggestellt: eine externe Website, ebenfalls WordPress-betrieben, mit einem responsiven Layout, dass die Fotos schön groß und zentriert auf minimalistischem Weiß darstellt und somit ins Zentrum stellt. Das Ganze dann in chronologischer Reihenfolge, um den Journalcharakter zu betonen, von der Gestaltung aber stark ans stereokultur-Layout angelehnt, um einen einheitlichen Look und die Verbindung zwischen Blog und Fotojournal zu wahren.

 

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