Das neue tape.tv – Die Rückkehr des Musikfernsehens

11.09.2012 | music | Kein Kommentar

Erinnert ihr euch noch an Viva Zwei? Kennt ihr noch MTV, als es noch Musik spielte? Es scheint schon fast eine Ewigkeit her zu sein, dass wir im deutschsprachigen Raum Musikfernsehen auf unseren Flimmerkisten empfangen konnten. Die Welt steht in diesem Bereich allerdings nicht still, das stand sie nie. Bereits im Jahre 2008 ging mit tape.tv ein Internetfernsehsender an den Start, der ab diesem Moment einige spannende Formate hervorgebracht hat: Auf den Dächern, on Tape oder auch live sind alle samt Formate, die mich bisher total überzeugt haben. Ebenfalls auch der positive Unterschied: gefällt mir ein Song nicht, kann ich ihn skippen.

tape.tv ist Musikfernsehen für das digitale Zeitalter – mit einer Sendelogik, die das Beste aus Netz und TV verbindet. Die Vision: durch Personalisierung findet den User in jedem Moment die perfekte Musik. Den nächsten Schritt auf diesem Weg geht das Unternehmen jetzt mit dem neuen tape.tv.

Ab sofort kann der Nutzer die offene Beta des neuen tape.tvs unter new.tape.tv ausprobieren. Acht verschiedene Rotation bieten dem Nutzer ein Musikerlebnis rund um die Uhr, welches tagtäglich von der Redaktion zusammengestellt wird und dem Nutzer lediglich Empfehlungen und Startpunkte bietet, um sich seinen individuellen Musikfernsehtag zusammenzustellen. Musikfernsehen eben, dass auf die Bedürfnisse des digitalen Zeitalters angepasst sind: Aktualität, Individualität und das Ganze in einem intuitiven Gewand.

Den neuen Markenclaim “Fight For Your Music” beschreibt CEO Conrad Fritzsch wie folgt:

„Zusammen mit Künstlern und Fans schaffen wir authentisches und anfassbares Musikfernsehen. Mit Formaten, in denen Künstler ihre eigenen Geschichten erzählen und bei denen die User ein Teil davon sein können. Es geht darum, den perfekten Soundtrack für jeden Moment zu liefern“

Besonders interessant dürften dabei die Möglichkeiten sein, aus Musikfernsehen eben soziales Fernsehen zu machen durch die neuen Möglichkeiten, die spannenden Inhalte einfacher mit seinen Freunden zu teilen.

 

Also: Werdet aktiv, nutzt eure Chance auf euer Musikfernsehen und entscheidet selbst, was ihr wann zu sehen und hören bekommt!

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Google Wave: Erster Eindruck

27.11.2009 | thoughts | Kein Kommentar

googlewave

Vor einigen Wochen habe ich eine Google Wave Einladung erhalten. Danke nochmal an Christopher dafür!
Mein erster Eindruck war: “Ist ja ganz schön. Aber ohne Kontakte macht das wenig Sinn” Ich sollte Recht behalten. Abgesehen vom normalen Chatten und auschecken der Funktionen war erstmal nicht viel zu machen und das Ganze verlor schnell an Attraktivität.
Diese Woche bekam ich eine Wave in meine Inbox und durfte weitere Leute einladen. Unsere halbe Clique ist nun dabei und wir testen gerade das für uns wohl wichtigste Einsatzgebiet für Google Wave aus: Wochenendplanung.
Natürlich wird jetz der Ottonormal-Mensch sagen, dass man sowas auch alles im direkten Gespräch oder per Telefon viel einfacher erledigen könnte. Ich würde ihm sogar Recht geben!
ABER: für uns Technik- und Medienaffine Menschen ist diese Form der Kommunikation doch recht interessant.
Nachdem dann die anfänglichen Hürden des Zurechtfindens im System überwunden wurden, konnten wir dann doch feststellen, dass Google Wave, um eine Diskussion in einer Gruppe oder um für eine Gruppe eine Planung zu entwerfen, ganz geeignet ist und wenn genügend Leute dieses System nutzen, dass ganze auch Spaß macht.
Natürlich hakt es hier oder da noch an einigen Stellen (teilweise recht langsam, Bedienung noch nicht 100% optimal, Probleme beim hochladen der Profilbilder), aber im Grunde ist das Ganze eine coole Sache.

Da ich momentan meinen Blog ohnehin neu strukturiere, um eine gewisse Regelmäßigkeit im Posten von Beiträgen zu erhalten und auch einige interessante Projekte im Hinterkopf habe, bietet sich die Nutzung von Google Wave an.

Mein erster Eindruck ist also, dass ich es hier mit einer interessanten, modernen Kommunikationsplattform zu tun habe, die im weiteren Verlauf der Entwicklung (Gadgets) zwar mit Sicherheit nicht Instant Messenger wie ICQ komplett ablösen wird (die funktionieren ja auch nur dank der enormen Beteiligung (weil sie halt jeder nutzt)) und auch mit Sicherheit momentan noch keine Alternative für die Nutzung von Email darstellt, aber zumindest auf einem guten Weg ist, gerade im Rahmen von Projektarbeiten oder Kooperation über das Internet neue Maßstäbe zu setzen und Kommunikation zu fördern.

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